Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.
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Lipofilling
Dr. Igor Pona
Lipofilling in Wien
Lipofilling in Wien ist eine der natürlichsten Möglichkeiten, Volumen aufzubauen und Konturen zu harmonisieren. Dabei verwende ich körpereigenes Fett als Füllmaterial. Das eignet sich besonders dann, wenn Sie keine synthetischen Filler möchten, wenn Volumen in mehreren Regionen fehlt oder wenn Sie eine Kombination aus Fettabsaugung und Volumenaufbau sinnvoll finden.
Wichtig ist eine realistische Erwartung. Ein Teil der transplantierten Fettzellen heilt dauerhaft ein, ein Teil wird in den ersten Wochen wieder abgebaut. Genau deshalb ist Lipofilling keine Einmal Lösung für jede Ausgangslage. Je nach Region kann eine zweite Sitzung sinnvoll sein, manchmal ist sie sogar Teil der Planung.
Was ist Lipofilling?
Lipofilling, auch Eigenfettunterspritzung oder Eigenfetttransplantation genannt, ist ein Verfahren, bei dem Fettzellen aus einem Bereich mit ausreichenden Depots entnommen, aufbereitet und anschließend in eine Zielregion eingebracht werden. Das kann im Gesicht Volumenverluste ausgleichen oder Übergänge weicher machen. Am Körper kann es Konturen verbessern oder Defekte nach Operationen ausgleichen.
Der große Vorteil ist die gute Verträglichkeit. Es handelt sich um eigenes Gewebe, daher sind echte allergische Reaktionen auf das Material praktisch nicht zu erwarten. Gleichzeitig ist Lipofilling technisch anspruchsvoller als eine reine Fillerbehandlung, weil Entnahme, Aufbereitung und Einbringen zusammenpassen müssen.
Was kann Lipofilling bewirken?
Lipofilling kann je nach Befund mehrere Ziele erreichen.
Im Gesicht kann Eigenfett das Mittelgesicht und die Wangen auffüllen, die Schläfen harmonisieren, die Kieferlinie weicher oder definierter wirken lassen und Vertiefungen ausgleichen. In ausgewählten Fällen kann auch der Bereich unter den Augen verbessert werden. Hier ist die Anatomie wichtig, weil nicht jede Tränenrinne für Eigenfett geeignet ist.
Am Körper kann Eigenfett helfen, Asymmetrien auszugleichen, Konturunregelmäßigkeiten zu glätten oder Narbenzüge zu verbessern. Auch zur Formkorrektur der Brust oder zur Betonung bestimmter Körperregionen kann Eigenfett eingesetzt werden, sofern ausreichend Spenderfett vorhanden ist und die Indikation passt.
Viele Patientinnen und Patienten berichten zusätzlich über eine bessere Hautqualität in der behandelten Region. Das kann vorkommen, ist aber kein garantiertes Behandlungsziel und ersetzt keine gezielte Hauttherapie.
Für wen eignet sich Lipofilling?
Lipofilling eignet sich besonders, wenn Sie ein natürliches Ergebnis wünschen und bereit sind, dass sich das Endergebnis schrittweise entwickelt. Gute Voraussetzungen sind:
- Sie haben Volumenverlust oder Konturdefizite, die sich mit Eigenfett sinnvoll auffüllen lassen.
- Sie verfügen über ausreichend Spenderfett, zumindest für die geplante Region.
- Sie haben stabile Erwartungen und verstehen, dass nicht jede Fettzelle dauerhaft einheilt.
- Sie möchten im Idealfall zwei Effekte kombinieren, also eine sanfte Konturverbesserung an der Entnahmestelle und Volumenaufbau an der Zielregion.
Sehr schlanke Personen können im Gesicht oft gut behandelt werden, für größere Körperregionen wie Brust oder Gesäß fehlt jedoch manchmal das notwendige Spenderfett. Das kläre ich im Beratungsgespräch offen, damit keine falschen Hoffnungen entstehen.
Wann ist Lipofilling eher nicht die beste Lösung?
Eigenfett ist nicht für jede Situation die optimale Methode. Wenn ein deutlicher Hautüberschuss vorliegt, etwa bei starker Erschlaffung im Gesicht oder am Körper, kann eine Straffung medizinisch und ästhetisch sinnvoller sein. Eigenfett ersetzt Volumen, es strafft keine überschüssige Haut zuverlässig. In solchen Fällen kann ein chirurgisches Facelift das geeignetere Verfahren sein.
Bei akuten Infektionen oder Entzündungen im Bereich der Entnahme oder der Zielregion wird nicht behandelt. Auch bei Gerinnungsstörungen oder nicht steuerbarer Blutverdünnung muss sehr sorgfältig abgewogen werden.
Wenn Erwartungen unrealistisch sind, etwa wenn ein sehr großes Volumen in einer Sitzung gewünscht wird oder wenn eine dauerhaft identische Form ohne mögliche Nachkorrektur erwartet wird, ist Lipofilling meist nicht der richtige Weg.
Ästhetische Eingriffe in Schwangerschaft und Stillzeit werden in der Regel verschoben.
Welche Bereiche können mit Eigenfett behandelt werden?
Typische Regionen sind im Gesicht die Wangen und das Mittelgesicht, die Schläfen, der Übergang zur Kieferlinie und je nach Anatomie auch der Bereich unter den Augen. Auch die Hände lassen sich häufig sehr schön behandeln, weil Eigenfett dort Volumen zurückgibt und die Kontur weicher macht.
Am Körper sind je nach Befund und Spenderfett viele Regionen möglich, zum Beispiel Konturkorrekturen nach Operationen, Dellen, Asymmetrien oder Formverbesserungen. Bei großvolumigen Behandlungen, etwa im Gesäßbereich, ist die Indikation besonders streng zu stellen, weil hier Sicherheitsaspekte zu bedenken sind.
Wie läuft das Beratungsgespräch vor Lipofilling ab?
Im Beratungsgespräch kläre ich mit Ihnen zuerst, was genau Sie stört und was Ihr Ziel ist. Dann beurteile ich, ob das Problem eher Volumenverlust, Gewebeabsinken, Hautqualität oder eine Kombination ist. Lipofilling funktioniert am besten, wenn Volumen das Hauptthema ist oder wenn Volumen ein relevanter Teil des Problems ist.
Wir sprechen darüber, welche Region behandelt werden soll, wie viel Volumen realistisch ist und ob eine Sitzung voraussichtlich reicht. Ich erkläre Ihnen auch, wo eine geeignete Spenderregion liegt und welche Form der Betäubung sinnvoll ist. Wenn es um größere Areale geht, kläre ich mit Ihnen die Ausfallzeit, Sportpause und Nachsorge, damit Sie gut planen können.
Was ist vor einem Lipofilling zu beachten?
Vor dem Eingriff ist vor allem eines wichtig: stabile Bedingungen für die Wundheilung und eine gute Durchblutung.
Wenn Sie rauchen, empfehle ich Ihnen, eine konsequente Pause einzuplanen. Nikotin verschlechtert die Durchblutung und kann die Einheilrate des Fetts reduzieren. Auch die Qualität der Narben kann darunter leiden.
Blutverdünnende Medikamente dürfen Sie nicht eigenmächtig absetzen. Wenn Sie solche Präparate einnehmen, sprechen wir das rechtzeitig durch und klären, was medizinisch vertretbar ist.
Bitte informieren Sie mich über Nahrungsergänzungen, die die Blutungsneigung erhöhen können, und über frühere Operationen im Bereich der Spenderregion, weil Narben und Voroperationen die Planung beeinflussen.
Crash Diäten rund um den Eingriff sind ungünstig. Lipofilling profitiert von stabilen Bedingungen, auch was das Gewicht betrifft.
Wie läuft ein Lipofilling ab?
Lipofilling besteht aus drei Schritten, die als Einheit geplant werden müssen.
Wie wird das Fett entnommen?
Das Fett wird mit einer schonenden Technik aus einer oder mehreren Spenderregionen entnommen, häufig aus Bauch, Hüften oder Oberschenkeln. Ziel ist, möglichst viele Fettzellen intakt zu gewinnen. Je nach Umfang erfolgt das in lokaler Betäubung oder in einem passenden Anästhesie Setting, wenn größere Mengen geplant sind.
Wie wird das Fett aufbereitet?
Das entnommene Fett wird von Flüssigkeiten und unerwünschten Bestandteilen getrennt und so vorbereitet, dass es fein und gleichmäßig injiziert werden kann. Dabei geht es nicht um einen technischen Selbstzweck, sondern um Einheilung. Je sauberer und geeigneter das Transplantat, desto besser sind die Voraussetzungen.
Wie wird das Fett eingebracht?
Das Fett wird nicht als große Menge an einer Stelle platziert, sondern schichtweise in vielen kleinen Depots. Genau das ist entscheidend, weil Fettzellen nur dann dauerhaft überleben, wenn sie rasch Anschluss an die Blutversorgung bekommen. Je nach Region arbeite ich mit sehr feinen Kanülen, um das Gewebe möglichst wenig zu traumatisieren und ein gleichmäßiges Ergebnis zu erreichen.
Was ist nach einem Lipofilling zu beachten?
Nach der Behandlung müssen Sie zwei Bereiche im Blick behalten: die Spenderregion und die Empfängerregion. Beide reagieren unterschiedlich.
Schwellungen und Blutergüsse sind häufig und in den ersten Tagen normal. Auch ein Druckgefühl ist typisch, besonders an der Entnahmestelle.
Bei der Spenderregion ist Kompression oft sinnvoll. Sie reduziert Schwellung, unterstützt die Hautanpassung und hilft, dass die Heilung ruhiger verläuft. Wie lange Sie Kompressionswäsche tragen sollen, hängt vom Umfang der Entnahme ab. Das bespreche ich mit Ihnen konkret.
In der Empfängerregion gilt vor allem: Druck vermeiden. Das betrifft je nach Region unterschiedliche Situationen. Im Gesicht sollten Sie nicht reiben oder massieren und keine aggressiven kosmetischen Behandlungen durchführen lassen, solange die Einstichstellen nicht sicher abgeheilt sind. An Körperregionen, die aufgebaut wurden, sollten Sie Belastung und Druck in der frühen Phase vermeiden, weil das die Einheilung ungünstig beeinflussen kann.
Was ist bei der Nachsorge zu beachten?
Die ersten ein bis zwei Wochen entscheiden oft darüber, wie ruhig das Ergebnis wird. Bitte planen Sie körperliche Schonung ein. Intensive sportliche Belastung, schweres Heben und alles, was starke Schwingungen oder Druck auf die Zielregion bringt, sollte vorübergehend pausieren.
Sauna, Dampfbad und starke Hitze sind in der frühen Phase ungünstig. Das gilt auch für intensive Sonneneinstrahlung, insbesondere wenn Einstiche oder kleine Narben noch frisch sind.
Wenn wir Kontrolltermine vereinbaren, halten Sie diese bitte ein. Dabei prüfe ich, ob die Heilung planmäßig verläuft, ob die Schwellung gut abklingt und ob es Stellen gibt, die besondere Aufmerksamkeit brauchen. Wenn Sie vorher Rötung, Überwärmung, zunehmende Schmerzen oder Fieber bemerken, melden Sie sich bitte frühzeitig.
Welche Risiken bestehen?
Lipofilling kombiniert Fettentnahme und Fetttransplantation. Entsprechend gibt es Risiken auf beiden Seiten.
Häufige und meist vorübergehende Reaktionen sind Schwellung, Blutergüsse und Druckschmerz. An der Entnahmestelle können vorübergehende Gefühlsstörungen auftreten. In der Empfängerregion kann es zu kleinen Verhärtungen oder tastbaren Unregelmäßigkeiten kommen, die sich oft im Verlauf beruhigen.
Mögliche Komplikationen sind Infektionen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, auffällige Narben und Asymmetrien. An der Entnahmestelle können Dellen entstehen, wenn die Gewebeverteilung ungleichmäßig heilt. Ergebnisbezogen kann es zu Unterkorrektur oder Überkorrektur kommen, wobei Überkorrektur beim Eigenfett meist bewusst zurückhaltend geplant wird, weil die Einheilrate nicht exakt vorhersagbar ist.
Seltene, aber ernsthafte Risiken betreffen Gefäßkomplikationen durch falsche Injektionstechnik. Das Risiko hängt stark von der behandelten Region ab. Beispielsweise besteht bei großvolumigen Eingriffen, insbesondere am Gesäß, ein größeres Risiko.
Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?
Direkt nach dem Eingriff sehen Sie Volumen, aber Sie sehen auch Schwellung. In den ersten zwei bis drei Wochen nimmt die Schwellung deutlich ab. In den darauffolgenden Wochen zeigt sich zunehmend, welcher Anteil des Fetts dauerhaft einheilt.
Ein belastbares Ergebnis beurteilt man meist erst nach einigen Monaten. Bei größeren Regionen oder wenn eine zweite Sitzung geplant ist, ist Geduld besonders wichtig. Ich bespreche mit Ihnen, ab wann eine Nachbehandlung sinnvoll wäre, falls Sie mehr Volumen oder eine Feinkorrektur wünschen.
Wie lange hält Lipofilling?
Dauerhaft ist der Anteil, der wirklich eingeheilt ist. Dieser Anteil kann je nach Region und individueller Heilung variieren. Bewegliche Regionen wie die Lippen sind oft weniger stabil als ruhigere Areale. Auch starkes Schwanken des Körpergewichts kann das Ergebnis beeinflussen, weil Fettzellen auf Gewichtsveränderungen reagieren.
Manche Behandlungen sind bewusst als Etappenkonzept geplant. Das ist kein Nachteil, sondern oft der seriöseste Weg zu einem gleichmäßigen und natürlichen Ergebnis. Einen Überblick über alle nicht-chirurgischen Gesichtsbehandlungen und die Preise finden Sie in der jeweiligen Übersicht.
Häufige Fragen
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das hängt von Region und Ziel ab. Im Gesicht reicht häufig eine Sitzung, wenn es um moderate Volumenkorrektur geht. Bei größeren Volumenaufbauten am Körper sind mehrere Sitzungen nicht ungewöhnlich, weil man schrittweise aufbaut und die Einheilung abwartet.
Wann bin ich wieder gesellschaftsfähig?
Im Gesicht sind viele nach einigen Tagen wieder gut alltagstauglich, abhängig von Schwellung und Blutergüssen. Bei großvolumigen Eingriffen sollten Sie mehr Zeit einplanen. Ich sage Ihnen im Beratungsgespräch konkret, welcher Zeitrahmen realistisch ist.
Gibt es Narben?
Die Einstichstellen sind sehr klein und heilen meist unauffällig. An der Entnahmestelle bleiben in der Regel kleine Punktnarben, die mit der Zeit deutlich weniger auffallen.
Kann Lipofilling ein Facelift ersetzen?
Nicht zuverlässig. Lipofilling ersetzt Volumen. Ein Facelift korrigiert Gewebeabsinken und Hautüberschuss. Beides kann sich sehr gut ergänzen, ist aber nicht dasselbe.
Was kann ich selbst tun, um die Einheilung zu unterstützen?
Vermeiden Sie Nikotin, halten Sie die Schonung ein und vermeiden Sie Druck auf die behandelte Region. Stabiler Lebensstil und stabiles Gewicht sind ebenfalls hilfreich. Vor allem in den ersten Wochen lohnt sich Konsequenz.
Was ist besser, Eigenfett oder Filler?
Eigenfett ist oft sinnvoll, wenn Sie langfristig planen, wenn größere Volumina benötigt werden oder wenn Sie ein sehr natürliches Gewebefühl möchten. Filler auf Hyaluronbasis sind im Vorteil, wenn Sie eine sehr kleine, exakt dosierte Korrektur mit minimaler Ausfallzeit wünschen. In manchen Fällen ist die Kombination beider Verfahren, gegebenenfalls ergänzt durch Botox, der beste Weg.
Vereinbaren Sie Ihr persönliches Erstgespräch bei Dr. Igor Pona. Gemeinsam klären wir, ob ein Lipofilling in Wien für Ihre Wünsche und Ihren Befund geeignet ist.
Medizinisch geprüft von Dr. Igor Pona, Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie.

