Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.
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Botox
Dr. Igor Pona
Botox Behandlung in Wien
Botox ist heute eine der am häufigsten durchgeführten ästhetischen Behandlungen weltweit – auch in Wien. Der Grund dafür ist nicht ein kurzfristiger Trend, sondern die Möglichkeit, gezielt auf mimisch bedingte Falten einzuwirken, ohne das Gesicht grundlegend zu verändern. Viele Menschen wünschen sich keinen „anderen“ Ausdruck, sondern möchten einfach frischer, entspannter oder weniger müde wirken. Genau hier setzt Botox an.
Mimische Falten entstehen durch wiederholte Muskelbewegung. Lachen, Stirnrunzeln, Zusammenkneifen der Augen oder Anspannung des Kiefers hinterlassen im Laufe der Zeit Spuren in der Haut. In frühen und mittleren Stadien sind diese Veränderungen nicht durch Hauterschlaffung oder Volumenverlust bedingt, sondern vor allem durch Muskelaktivität. In solchen Fällen kann Botox sehr gezielt eingesetzt werden.
Was ist Botox?
Botox ist der umgangssprachliche Begriff für Botulinumtoxin Typ A. Dabei handelt es sich um ein hochwirksames Protein, das die Signalübertragung zwischen Nerv und Muskel vorübergehend hemmt. Der Muskel kann sich dadurch weniger stark zusammenziehen. Die Haut darüber wird weniger gefaltet und kann sich sichtbar glätten.
In der ästhetischen Medizin wird Botox in sehr kleinen, exakt dosierten Mengen eingesetzt. Ziel ist keine vollständige Lähmung, sondern eine Entspannung bestimmter Muskelanteile. Die Wirkung ist zeitlich begrenzt, da der Körper die Nervenverbindungen nach und nach wieder aufbaut.
Botox verändert weder die Hautstruktur noch das Volumen des Gesichts. Es ersetzt kein Hyaluron und keine chirurgische Straffung. Es wirkt ausschließlich über die Muskelaktivität.
Für wen ist Botox geeignet?
Botox eignet sich für Frauen und Männer, die mimische Falten reduzieren möchten, ohne einen operativen Eingriff in Anspruch zu nehmen. Besonders sinnvoll ist Botox, wenn Falten vor allem bei Bewegung sichtbar sind oder sich gerade beginnen, auch in Ruhe einzuprägen.
Typische Gründe für eine Botox Behandlung sind ein dauerhaft angespannter Gesichtsausdruck, eine ausgeprägte Zornesfalte, eine sehr aktive Stirnmuskulatur oder Lachfalten, die als störend empfunden werden. Auch bei funktionellen Beschwerden wie Zähneknirschen oder starkem Schwitzen kann Botox medizinisch sinnvoll sein.
Nicht geeignet oder nur nach sorgfältiger Abklärung ist Botox bei Schwangerschaft und Stillzeit, bei aktiven Infektionen im Behandlungsbereich, bei bestimmten neuromuskulären Erkrankungen oder bei bekannten Unverträglichkeiten gegen Bestandteile des Präparats. Auch bei unrealistischen Erwartungen, etwa dem Wunsch nach völliger Bewegungslosigkeit ohne Nebenwirkungen, ist Botox keine geeignete Lösung.
Welche Bereiche kann man mit Botox behandeln?
Botox wird vor allem bei mimisch bedingten Falten eingesetzt. Dazu zählen insbesondere:
- die Zornesfalte zwischen den Augenbrauen,
- horizontale Stirnfalten,
- Krähenfüße seitlich der Augen,
- Nasenfalten (sogenannte Bunny Lines) in ausgewählten Fällen.
Im unteren Gesichtsdrittel kann Botox bei ausgeprägter Muskelaktivität im Kinnbereich eingesetzt werden oder bei Mundwinkeln, wenn diese vor allem durch muskulären Zug nach unten gezogen werden. Diese Anwendungen erfordern besondere Erfahrung, da die Mimik hier sehr fein abgestimmt werden muss.
Neben ästhetischen Indikationen wird Botox auch bei Zähneknirschen eingesetzt, indem die Aktivität der Kaumuskulatur reduziert wird. Ebenso kann Botox bei übermäßigem Schwitzen, etwa im Achselbereich, wirksam sein.
Welche Zonen sinnvoll sind, entscheidet sich immer individuell. Manche Linien sind überwiegend statisch, also durch Hautqualität oder Volumenverlust bedingt. In solchen Fällen kann Botox allein nicht ausreichen oder sollte mit anderen Methoden wie einem Fadenlift kombiniert werden.
Wie läuft die Botox Behandlung ab?
Eine Botox Behandlung beginnt nicht mit der Spritze, sondern mit dem Gespräch. Zunächst klären wir, was Sie stört, was Sie sich wünschen und was Sie auf keinen Fall möchten. Manche Patientinnen wünschen eine sehr dezente Veränderung, andere möchten eine deutlichere Glättung.
Anschließend analysiere ich Ihre Mimik in Ruhe und in Bewegung. Dabei beurteile ich, welche Muskeln dominant sind, wie stark sie arbeiten und ob es Ausgleichsbewegungen oder Asymmetrien gibt. Diese Analyse ist wichtig, um eine natürliche Balance zu erhalten.
Vor der Injektion werden die Zielmuskeln festgelegt. Botox wird mit sehr feinen Nadeln injiziert. Die Behandlung dauert je nach Umfang meist zwischen zehn und 20 Minuten. Eine Betäubung ist in der Regel nicht notwendig, da die Einstiche nur kurz spürbar sind. Danach können Sie die Ordination normalerweise sofort wieder verlassen.
Wann wirkt Botox und wie lange hält es?
Botox wirkt nicht sofort. In den ersten Tagen nach der Behandlung passiert zunächst scheinbar wenig. Die Wirkung setzt typischerweise nach zwei bis sieben Tagen ein. Die maximale Wirkung ist meist nach etwa zehn bis vierzehn Tagen erreicht.
Die Haltbarkeit liegt im Durchschnitt bei drei bis sechs Monaten. Sie hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von der Muskelstärke, der behandelten Region, der Dosierung und dem individuellen Stoffwechsel. Wenn die Wirkung nachlässt, kehrt die Muskelaktivität schrittweise zurück. Das ist ein normaler, reversibler Prozess.
Was ist vor der Botox Behandlung zu beachten?
Vor der Behandlung ist es wichtig, dass Sie mir mitteilen, welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel Sie einnehmen. Blutverdünnende Medikamente dürfen nicht eigenständig abgesetzt werden. Alkohol rund um den Behandlungstag kann die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.
Intensiver Sport direkt vor der Behandlung ist ebenfalls nicht ideal, da eine starke Durchblutung kleine Blutergüsse begünstigen kann. Wenn Sie bereits ästhetische Behandlungen hatten, ist es hilfreich, dies im Gespräch zu erwähnen.
Was ist nach der Botox Behandlung zu beachten?
Die Nachsorge ist unkompliziert, aber gerade in den ersten Stunden wichtig. Für etwa zwei bis drei Stunden sollten Sie körperliche Anstrengung vermeiden und die behandelten Bereiche nicht reiben oder drücken. Gesichtsmassagen sollten am Behandlungstag nicht durchgeführt werden.
Starke Hitze, etwa durch Sauna oder sehr heiße Anwendungen, sollte ebenfalls vermieden werden. Ziel ist es, zu verhindern, dass sich der Wirkstoff ungewollt in benachbarte Muskeln verteilt.
Arbeiten ist in der Regel sofort möglich. Kleine Rötungen an den Einstichstellen können auftreten, verschwinden aber meist rasch. Sport ist häufig am nächsten Tag wieder möglich, abhängig von der behandelten Zone.
Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?
Botox gilt bei fachgerechter Anwendung als gut kalkulierbar. Trotzdem können Nebenwirkungen auftreten. Dazu zählen kleine Blutergüsse, leichte Schwellungen oder ein vorübergehendes Spannungsgefühl.
In seltenen Fällen kann es zu Asymmetrien kommen, wenn Muskeln unterschiedlich reagieren. Ebenfalls selten ist ein vorübergehendes Absinken von Lid oder Augenbraue. Diese Effekte sind in der Regel zeitlich begrenzt und bilden sich zurück, sobald die Wirkung nachlässt.
Wenn Sie nach der Behandlung etwas verunsichert oder unzufrieden sind, ist es wichtig, sich zu melden. Kleine Anpassungen sind häufig möglich, sobald die volle Wirkung beurteilt werden kann.
Wann sieht man das endgültige Ergebnis?
Ein erstes Ergebnis zeigt sich meist nach wenigen Tagen. Nach etwa zehn bis vierzehn Tagen lässt sich das Resultat zuverlässig beurteilen. Zu diesem Zeitpunkt kann entschieden werden, ob eine sehr gezielte Nachjustierung sinnvoll ist oder ob das Ergebnis bereits ausgewogen ist.
Welche Ergebnisse sind realistisch?
Realistisch ist ein entspannterer Gesichtsausdruck, eine deutliche Milderung mimischer Falten und ein insgesamt frischerer Eindruck. Botox kann auch präventiv wirken, indem es verhindert, dass sich Falten durch ständiges Knicken weiter vertiefen.
Nicht realistisch ist das vollständige Entfernen tiefer, statischer Falten mit Botox allein. Auch strukturelle Volumenveränderungen lassen sich mit Botox nicht erreichen. In solchen Fällen können andere Methoden aus dem Bereich der nicht-chirurgischen Gesichtsbehandlungen sinnvoller sein.
Was kostet eine Botox Behandlung in Wien?
Die Kosten einer Botox Behandlung in Wien hängen vor allem von der Anzahl der behandelten Zonen und der benötigten Menge ab. Eine Botox Behandlung ist ab 200 € möglich. Den genauen Endpreis lege ich nach dem persönlichen Gespräch und der individuellen Analyse Ihrer Mimik fest. Einen Überblick über alle Behandlungen finden Sie auf der Seite Preise.
Häufige Fragen
Ab wann sehe ich die Wirkung?
Meist innerhalb von zwei bis sieben Tagen. Nach zehn bis vierzehn Tagen ist die Wirkung vollständig beurteilbar.
Wie lange hält Botox?
In der Regel drei bis sechs Monate, abhängig von Zone, Muskelaktivität und individueller Reaktion.
Wirke ich danach künstlich?
Nicht, wenn Dosierung und Platzierung zu Ihrer Mimik passen. Ziel ist ein natürlicher, entspannter Ausdruck.
Kann ich danach sofort arbeiten?
In den meisten Fällen sofort. Kleine Rötungen verschwinden meist rasch.
Was sollte ich am Behandlungstag vermeiden?
Reiben, Druck, Massage und starke Wärme. Sport besser erst am nächsten Tag.
Hilft Botox bei tiefen Falten in Ruhe?
Nur begrenzt. Botox wirkt vor allem bei mimischen Falten. Bei statischen Falten kann eine Kombination sinnvoll sein.
Vereinbaren Sie Ihr persönliches Erstgespräch bei Dr. Igor Pona. Gemeinsam beurteilen wir Ihre Mimik und klären, ob eine Botox Behandlung in Wien für Sie sinnvoll ist.
Medizinisch geprüft von Dr. Igor Pona, Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie.

