Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.
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Wann wird Ohrenplastik empfohlen?
Ohrenkorrektur in Wien (Ohrenplastik / Otoplastik)
Form, Größe und Stellung der Ohren haben einen größeren Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild, als vielen bewusst ist. Abstehende Ohren, asymmetrische Ohrmuscheln oder verletzte Ohrläppchen können als sehr störend empfunden werden und zu Unsicherheit im Alltag führen. Manche Betroffene vermeiden bestimmte Frisuren, Fotos oder soziale Situationen, andere leiden bereits seit der Kindheit unter Kommentaren oder Hänseleien.
Mit einer Ohrenplastik kann ich Form und Position der Ohrmuscheln korrigieren. Ziel ist stets ein natürliches Ergebnis, bei dem die Ohren harmonisch zum Gesicht passen und nicht operiert wirken.
Wann ist eine Ohrenplastik sinnvoll?
Eine Ohrenplastik kommt infrage, wenn Form oder Stellung der Ohren als belastend empfunden werden oder eine funktionelle oder rekonstruktive Korrektur notwendig ist. Häufige Gründe sind abstehende Ohren, eine deutliche Asymmetrie, unterschiedlich geformte Ohrmuscheln oder Veränderungen nach Verletzungen.
Auch eingerissene oder gedehnte Ohrläppchen, etwa durch schwere Ohrringe oder Tunnel, lassen sich zuverlässig korrigieren. Bei Kindern wird eine Korrektur abstehender Ohren häufig vor dem Schuleintritt erwogen. Bei Erwachsenen ist der Eingriff grundsätzlich in jedem Alter möglich, sofern der allgemeine Gesundheitszustand geeignet ist.
Was ist das Ziel einer Ohrenkorrektur?
Ziel der Ohrenplastik ist es, die Ohren so zu formen, dass sie unauffällig und natürlich wirken. Die Ohrmuschel wird in einem harmonischen Winkel näher an den Kopf gebracht, ohne überkorrigiert zu erscheinen. Bestehende Asymmetrien können ausgeglichen und fehlende oder schwach ausgeprägte Knorpelfalten neu geformt werden.
Bei rekonstruktiven Eingriffen nach Verletzungen steht die Wiederherstellung einer möglichst natürlichen Ohrform im Vordergrund. Bei Ohrläppchenkorrekturen geht es darum, Einrisse zu schließen, gedehnte Löcher zu verkleinern und eine saubere Kontur herzustellen.
Für wen eignet sich eine Ohrenplastik?
Eine Ohrenplastik eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich dauerhaft an Form oder Stellung ihrer Ohren stören. Voraussetzung ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand sowie das Fehlen akuter Entzündungen im Operationsbereich.
Wichtig sind realistische Erwartungen. Ziel ist keine perfekte Symmetrie im mathematischen Sinn, sondern ein harmonisches Gesamtbild. Bei Kindern erfolgt der Eingriff nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten, wobei ich in der Regel beide Elternteile in die Entscheidung einbeziehe.
Wann sollte man von einer Operation absehen?
Nicht jede Situation ist für eine Operation geeignet. Akute Infektionen im Operationsgebiet, ausgeprägte Gerinnungsstörungen oder schwere Allgemeinerkrankungen können gegen einen Eingriff sprechen. Auch Medikamente, die die Blutgerinnung stark beeinflussen, müssen vorab abgeklärt werden.
Ebenso wichtig ist die psychische Ausgangslage. Wenn unrealistische Erwartungen bestehen oder ein operativer Eingriff die zugrunde liegende Problematik nicht lösen kann, rate ich offen davon ab.
Worauf ist vor der Ohrenplastik zu achten?
Vor dem Eingriff führe ich mit Ihnen ein ausführliches Beratungsgespräch. Dabei besprechen wir Ihre Wünsche, die medizinische Vorgeschichte und den konkreten Befund. Ich untersuche Anlegewinkel, Knorpelstruktur, Symmetrie und Hautbeschaffenheit der Ohren. Häufig werden Fotos zur Planung und Dokumentation angefertigt.
Ich erkläre Ihnen den geplanten Eingriff, mögliche Alternativen, die Grenzen der Korrektur sowie Risiken und Nachsorge. Blutverdünnende Medikamente müssen in der Regel rechtzeitig pausiert werden. Auch auf Nikotin und Alkohol sollten Sie vor und nach der Operation möglichst verzichten, da beides die Wundheilung negativ beeinflussen kann.
Wie läuft die Ohrenplastik ab?
Die Ohrenplastik führe ich in den meisten Fällen ambulant durch. Der Eingriff erfolgt meist in lokaler Betäubung. Bei Kindern oder auf Wunsch kann auch eine Sedierung oder Vollnarkose sinnvoll sein.
Der Schnitt wird in der Regel hinter dem Ohr in einer natürlichen Hautfalte gesetzt, sodass die spätere Narbe kaum sichtbar ist. Anschließend wird der Ohrknorpel freigelegt und je nach Befund neu geformt. Häufig rekonstruiere ich dabei die fehlende oder zu schwache Antihelixfalte mithilfe spezieller Nähte. Die Ohrmuschel wird anschließend in der gewünschten Position fixiert.
Nach sorgfältigem Wundverschluss wird ein schützender Kopfverband angelegt, der die neue Ohrstellung stabilisiert. Die Operationsdauer liegt je nach Aufwand meist zwischen einer und zwei Stunden.
Was ist nach der Operation zu beachten?
Unmittelbar nach der Operation tragen Sie einen Kopfverband, der Schwellungen reduziert und die Ohren schützt. Ein Druck- oder Spannungsgefühl ist in den ersten Tagen normal. Schmerzen sind in der Regel gut beherrschbar.
Der Verband wird in den ersten Tagen kontrolliert und bei Bedarf angepasst. Die Fäden werden meist nach sieben bis zehn Tagen entfernt. Anschließend empfehle ich häufig das Tragen eines Stirnbandes, vor allem nachts, um unbewussten Zug oder Knicken der Ohren zu vermeiden.
In den ersten Wochen sollten Sie körperliche Belastung, Sport und Situationen vermeiden, in denen Druck auf die Ohren entstehen kann. Schlafen in Rückenlage ist in dieser Phase sinnvoll. Die genaue Dauer der Schonung lege ich individuell fest.
Wie pflege ich die Narben?
Die Narben liegen in der Regel hinter dem Ohr und sind später kaum sichtbar. Sobald die Wunden vollständig geschlossen sind, bespreche ich mit Ihnen die geeignete Narbenpflege. Direkte Sonneneinstrahlung sollte in den ersten Monaten vermieden werden, da UV-Licht die Narbenreifung negativ beeinflussen kann.
Wann bin ich wieder gesellschaftsfähig?
Viele Patientinnen und Patienten sind nach etwa ein bis zwei Wochen wieder gut alltagstauglich. Leichte Schwellungen können noch bestehen, fallen jedoch meist kaum auf. Das endgültige Ergebnis lässt sich nach etwa zwei bis drei Monaten zuverlässig beurteilen.
Welche Risiken bestehen?
Auch bei der Ohrenplastik sind Komplikationen möglich. Dazu zählen Infektionen, Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder vorübergehende Sensibilitätsstörungen. In seltenen Fällen kann es zu Asymmetrien oder einer Rückstellneigung kommen.
FAQs zur Ohrenplastik
Ist die Ohrenplastik schmerzhaft?
Der Eingriff erfolgt meist in lokaler Betäubung. Nach der Operation können Spannungsgefühle auftreten, stärkere Schmerzen sind jedoch selten.
Bleiben sichtbare Narben zurück?
Die Narben liegen in der Regel hinter dem Ohr und sind nach Abheilung meist kaum sichtbar.
Ab welchem Alter ist eine Ohrenplastik möglich?
Bei Kindern ist der Eingriff meist ab dem fünften oder sechsten Lebensjahr sinnvoll, wenn das Ohr weitgehend ausgewachsen ist. Bei Erwachsenen gibt es keine Altersgrenze.
Wie dauerhaft ist das Ergebnis?
Das Ergebnis ist in der Regel dauerhaft. Der neu geformte Knorpel behält seine Position langfristig.
Wann darf ich wieder Sport treiben?
Leichte Aktivitäten sind nach einigen Wochen möglich. Kontaktsport sollte erst nach ärztlicher Freigabe wieder aufgenommen werden.
Vereinbaren Sie Ihr persönliches Erstgespräch bei Dr. Igor Pona. Gemeinsam besprechen wir Ihre Wünsche zur Ohrenkorrektur in Wien, den geplanten Ablauf sowie die Kosten. Die Ohrenplastik ist Teil der chirurgischen Eingriffe im Gesicht in meiner Ordination.
Medizinisch geprüft von Dr. Igor Pona, Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie.

