Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.
Trattnerhof 2 , 1010 Wien
+43 (0) 123 630 20
empfang@juvenismed.at
Lehárgasse 3a/8, 1060 Wien
+43 (0) 1 90 90 888
info@jugendstil.clinic
Telefon: +43 1 236 30 20
E-Mail: office@drpona.at
Fadenlift
Dr. Igor Pona
Fadenlift in Wien
Nicht jede altersbedingte Veränderung im Gesicht erfordert sofort einen operativen Eingriff. Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich eine sichtbare, aber sanfte Verbesserung, ohne lange Ausfallszeiten oder chirurgische Schnitte. Genau in diesem Spannungsfeld bewegt sich der Fadenlift in Wien. Es handelt sich um eine minimalinvasive Methode, mit der sich leichte bis mäßige Hauterschlaffungen korrigieren lassen, ohne die Gesichtszüge grundlegend zu verändern.
Das Fadenlifting ist kein Ersatz für ein klassisches Facelift und möchte das auch nicht sein. Ziel ist es vielmehr, beginnende Veränderungen frühzeitig aufzufangen, Konturen zu stabilisieren und dem Gesicht wieder mehr Frische zu verleihen. Richtig eingesetzt wirkt das Ergebnis natürlich und unaufdringlich. Voraussetzung dafür ist eine realistische Einschätzung dessen, was mit dieser Methode möglich ist und wo ihre Grenzen liegen.
Was ist ein Fadenlifting?
Beim Fadenlifting werden spezielle, vollständig abbaubare Fäden in das Unterhautgewebe eingebracht. Diese Fäden besitzen je nach System kleine Widerhaken, Kegel oder Strukturen, mit denen sie sich im Gewebe verankern. Durch gezielten Zug werden abgesunkene Areale leicht angehoben und neu positioniert.
Neben diesem sofortigen mechanischen Effekt regen die Fäden zusätzlich die körpereigene Kollagenbildung an. Das Gewebe wird in den Wochen nach der Behandlung fester, die Hautstruktur kann sich verbessern. Die Fäden selbst lösen sich nach und nach auf, während der stimulierte Gewebeumbau den Effekt über einen längeren Zeitraum trägt.
Das Fadenlifting arbeitet also zweifach. Einerseits durch den direkten Liftingeffekt, andererseits durch eine biologische Stimulation des Gewebes.
Welche Arten von Fäden gibt es?
Es gibt unterschiedliche Fadensysteme, etwa PDO-Fäden, die sich in Material, Struktur und Wirkung unterscheiden. Manche Fäden dienen in erster Linie der Verbesserung der Hautqualität und der Kollagenstimulation. Sie haben kaum Hebekraft, können aber die Hautstruktur sichtbar verfeinern.
Andere Fäden sind speziell für einen Liftingeffekt konzipiert. Sie besitzen Widerhaken oder kegelförmige Strukturen, mit denen sie Gewebe anheben und stabilisieren können. Wieder andere Systeme arbeiten mit einer zusätzlichen Fixierung an stabileren Gewebestrukturen und ermöglichen dadurch einen etwas stärkeren Liftingeffekt.
Welche Art von Fäden sinnvoll ist, hängt nicht vom Produktnamen ab, sondern vom Befund. Wichtig ist, ob der Schwerpunkt auf Hautqualität, Konturverbesserung oder einem echten Lifting liegt.
Wann ist ein Fadenlifting sinnvoll?
Ein Fadenlifting eignet sich vor allem dann, wenn die Haut bereits an Spannkraft verloren hat, aber noch kein ausgeprägter Hautüberschuss besteht. Typisch sind beginnende Hängebäckchen, eine weichere Kinnlinie oder ein leichtes Absinken der Wangenpartie. Auch im Bereich der Augenbrauen oder am Hals kann ein Fadenlifting in ausgewählten Fällen sinnvoll sein.
Wichtig ist, dass die Veränderungen nicht allein durch Volumenverlust oder Hautqualität erklärbar sind, sondern tatsächlich durch ein Absinken von Gewebe. Liegt der Hauptgrund in eingefallenen Wangen oder tieferen statischen Falten, reicht ein Fadenlifting allein meist nicht aus. In solchen Fällen kann eine Kombination mit anderen Behandlungen sinnvoller sein.
Ein Fadenlifting ist besonders geeignet für Patientinnen und Patienten, die sich eine Verbesserung wünschen, aber bewusst keine Operation möchten oder bei denen ein chirurgischer Eingriff noch nicht indiziert ist.
Welche Bereiche können behandelt werden?
Am häufigsten wird das Fadenlifting im mittleren und unteren Gesichtsdrittel eingesetzt. Dazu zählen die Wangen, die Kinnlinie und der Übergang zum Hals. Auch leichte Nasolabialfalten können in bestimmten Fällen positiv beeinflusst werden, sofern sie durch Absinken entstehen und nicht durch Volumenmangel.
Im oberen Gesichtsdrittel kann ein Fadenlifting bei einer milden Absenkung der Augenbrauen infrage kommen. Im Halsbereich eignet sich die Methode eher für eine leichte Straffung oder Knitterfältchen, nicht jedoch bei starkem Hautüberschuss.
Ob eine Region geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab, wie etwa Hautqualität, Gewebedicke, Ausmaß der Erschlaffung und Anatomie. Ein Fadenlifting funktioniert am besten bei leichten bis moderaten Veränderungen.
Was sollte ich vor dem Fadenlifting beachten?
Vor der Behandlung ist es wichtig, dass Sie mir mitteilen, welche Medikamente Sie einnehmen. Blutverdünnende Medikamente dürfen nicht eigenständig abgesetzt werden. Auch bestimmte Schmerzmittel oder Nahrungsergänzungsmittel können die Neigung zu Blutergüssen erhöhen.
Alkohol rund um die Behandlung kann Schwellungen und Hämatome begünstigen und sollte möglichst reduziert werden. Nikotin beeinträchtigt die Durchblutung und kann die Heilung verzögern. Eine Pause vor und nach der Behandlung ist sinnvoll.
Planen Sie zeitlich ein, dass in den ersten Tagen Schwellungen oder blaue Flecken sichtbar sein können. Für wichtige Termine oder Veranstaltungen empfiehlt sich ein entsprechender Abstand.
Wie läuft ein Fadenlift in Wien ab?
Am Anfang steht immer ein ausführliches Gespräch. Dabei klären wir, welche Veränderungen Sie stören, welche Erwartungen Sie haben und was realistisch erreichbar ist. Ich analysiere Ihr Gesicht im aufrechten Zustand, beurteile die Hautqualität, das Ausmaß des Absinkens und mögliche Asymmetrien.
Anhand dieser Analyse lege ich fest, ob ein Fadenlifting sinnvoll ist und welche Technik infrage kommt. Dabei wird auch besprochen, ob eine Kombination mit anderen Behandlungen sinnvoll sein könnte oder ob ein anderer Ansatz langfristig bessere Ergebnisse liefern würde.
Am Behandlungstag wird die Haut gereinigt und desinfiziert. Anschließend werden die geplanten Zugrichtungen markiert. Die Behandlung erfolgt in der Regel in lokaler Betäubung. Über kleine Einstiche werden die Fäden mit feinen Nadeln oder Kanülen eingebracht. Schnitte sind nicht notwendig.
Die Behandlungsdauer liegt meist zwischen dreißig und sechzig Minuten, abhängig von der Anzahl der Fäden und der Technik. Nach einer kurzen Kontrolle können Sie die Ordination in der Regel wieder verlassen.
Welche Ergebnisse sind realistisch?
Ein erster Effekt ist häufig sofort sichtbar. Die Konturen wirken angehoben, das Gesicht etwas frischer. In den ersten Tagen kann es zu Schwellungen kommen, die das Ergebnis zunächst verfälschen. Das endgültige Bild zeigt sich nach einigen Wochen, wenn sich das Gewebe beruhigt hat.
Ein Fadenlifting sorgt nicht für eine dramatische Veränderung. Das Ziel ist eine sanfte Verbesserung, kein operatives Ergebnis. Wer sich ein deutliches Zurückdrehen der Zeit wünscht oder einen ausgeprägten Hautüberschuss hat, wird mit dieser Methode nicht zufrieden sein. In solchen Fällen kann ein chirurgisches Facelift das stabilere Ergebnis liefern.
Die Haltbarkeit liegt je nach Fadentyp, Ausgangsbefund und individueller Gewebereaktion meist zwischen zwölf und sechsunddreißig Monaten. Der Alterungsprozess wird dadurch nicht gestoppt, aber oft deutlich verlangsamt.
Was ist nach dem Fadenlifting zu beachten?
Nach der Behandlung sind ein leichtes Spannungsgefühl, Schwellungen oder kleine Blutergüsse normal. In den ersten zwei bis drei Tagen sollten Sie starke Mimikbelastung, intensives Kauen, Massagen oder Reibung im behandelten Bereich vermeiden.
Sport, Sauna und starke Hitze sollten je nach Technik für einige Tage bis Wochen pausiert werden. Ich gebe Ihnen dazu individuelle Empfehlungen. In den ersten Nächten ist es sinnvoll, möglichst auf dem Rücken zu schlafen, um Druck auf die behandelten Areale zu vermeiden.
Make-up kann in der Regel nach kurzer Zeit verwendet werden, sofern die Einstichstellen reizlos sind. Wichtig ist ein vorsichtiger Umgang ohne starken Druck.
Welche Risiken gibt es?
Das Fadenlifting ist minimalinvasiv, aber kein risikofreier Eingriff. Mögliche Nebenwirkungen sind Schwellungen, Blutergüsse, Druckgefühl oder vorübergehende Unregelmäßigkeiten im Gewebe. Diese bilden sich meist innerhalb weniger Tage zurück.
In seltenen Fällen kann es zu Infektionen, tastbaren oder sichtbaren Fäden, Asymmetrien oder einem unzureichenden Effekt kommen. Eine sorgfältige Indikationsstellung und konsequente Nachsorge reduzieren diese Risiken deutlich.
Kann ein Fadenlifting auch mit anderen Verfahren kombiniert werden?
Gesichtsalterung ist ein Zusammenspiel aus Absinken, Volumenverlust und Hautveränderung. Deshalb reicht eine einzelne Methode oft nicht aus. Ein Fadenlifting kann sehr gut mit anderen Behandlungen kombiniert werden.
Hyaluronsäure kann sinnvoll sein, wenn Volumen fehlt. Botox kann eingesetzt werden, wenn starke Muskelaktivität das Lifting beeinträchtigt. Hautbehandlungen wie Peelings oder Laser können die Hautqualität zusätzlich verbessern. Ziel ist immer ein harmonisches Gesamtbild. Einen Überblick über alle nicht-chirurgischen Gesichtsbehandlungen finden Sie in der Übersicht.
Was kostet ein Fadenlift in Wien?
Die Preise für ein Fadenlifting in Wien richten sich nach der Anzahl der benötigten Fäden und der gewählten Technik. Ein Fadenlift ist ab 1.000 € möglich. Den genauen Endpreis lege ich nach dem persönlichen Gespräch und dem individuellen Befund fest. Einen Überblick finden Sie auf der Seite Preise.
Häufige Fragen
Für wen ist ein Fadenlifting geeignet?
Für Personen mit leichter bis moderater Hauterschlaffung ohne großen Hautüberschuss, die eine sanfte Verbesserung wünschen.
Ist ein Fadenlifting eine Operation?
Nein, es handelt sich um einen minimalinvasiven Eingriff ohne Schnitte.
Wie lange hält das Ergebnis?
Je nach Technik und individueller Situation meist zwischen einem und drei Jahren.
Ist man danach gesellschaftsfähig?
Viele sind nach wenigen Tagen wieder gut alltagstauglich. Kleine Schwellungen oder blaue Flecken können jedoch vorübergehend sichtbar sein.
Wann ist ein Facelift sinnvoller?
Wenn das Gewebe deutlich abgesunken ist und viel Hautüberschuss besteht, liefert ein chirurgisches Lifting in der Regel das stabilere Ergebnis.
Kann man das Fadenlifting wiederholen?
Sofern die Ausgangssituation geeignet ist und ausreichend Zeit zwischen den Behandlungen liegt.
Vereinbaren Sie Ihr persönliches Erstgespräch bei Dr. Igor Pona. Gemeinsam klären wir, ob ein Fadenlift in Wien für Ihre Ausgangssituation geeignet ist.
Medizinisch geprüft von Dr. Igor Pona, Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie.

