Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.
Brustvergrößerung
Dr. Igor Pona
Brustvergrößerung in Wien
Die Brustvergrößerung zählt seit vielen Jahren zu den häufigsten plastisch-chirurgischen Eingriffen weltweit. Der Wunsch nach einer größeren, harmonisch geformten Brust kann unterschiedliche Ursachen haben, von genetischer Veranlagung bis hin zu Veränderungen nach Schwangerschaft und Stillzeit, Gewichtsabnahme oder Asymmetrien.
In meiner Praxis in Wien lege ich großen Wert auf eine persönliche, ehrliche Beratung und eine realistische Einschätzung dessen, was medizinisch sinnvoll und ästhetisch erreichbar ist. Ziel ist kein standardisiertes Ergebnis, sondern eine Brustform, die zu Ihrem Körperbau, Ihren Proportionen und Ihren persönlichen Vorstellungen passt. Einen Überblick über mein gesamtes Leistungsspektrum finden Sie im Bereich Brustchirurgie.
Was ist eine Brustvergrößerung?
Unter einer Brustvergrößerung versteht man einen operativen Eingriff zur Volumenvermehrung und Formverbesserung der weiblichen Brust. In den meisten Fällen erfolgt dies mithilfe von Silikonimplantaten, die unter dem Brustdrüsengewebe oder dem Brustmuskel positioniert werden.
Alternativ kann in ausgewählten Fällen eine Brustvergrößerung mit Eigenfett erfolgen. Diese Methode eignet sich jedoch nicht für jede Patientin und erreicht in der Regel nur eine moderate Volumenzunahme.
Im Rahmen der persönlichen Beratung erkläre ich Ihnen, welche Methode für Sie infrage kommt und welche Ergebnisse realistisch zu erwarten sind.
Für wen eignet sich eine Brustvergrößerung?
Eine Brustvergrößerung eignet sich für gesunde Frauen, die sich eine dauerhafte Veränderung der Brustgröße oder -form wünschen und realistische Erwartungen an das Ergebnis haben.
Frauen, die sich eine größere Brust wünschen
Viele Patientinnen empfinden ihre Brust von Natur aus als zu klein oder nicht zum restlichen Körper passend. Eine Brustvergrößerung kann helfen, die Proportionen auszugleichen und das persönliche Wohlbefinden zu verbessern.
Brustfehlbildungen und Asymmetrien
Angeborene oder erworbene Asymmetrien, tubuläre Brustformen oder unterschiedlich entwickelte Brüste können mit Implantaten häufig deutlich verbessert werden. In diesen Fällen ist eine besonders sorgfältige OP-Planung erforderlich.
Nach Schwangerschaft und Stillzeit
Nach Schwangerschaft und Stillzeit verliert die Brust häufig an Volumen und Spannkraft. Eine Brustvergrößerung kann helfen, verlorenes Volumen wiederherzustellen. In manchen Fällen wird sie mit einer Bruststraffung kombiniert.
Nach Mastektomie oder brusterhaltender Therapie
Im Rahmen der Brustrekonstruktion nach einer Brustkrebsbehandlung kann eine Brustvergrößerung Teil des Wiederaufbaus sein. Diese Eingriffe erfordern besondere Erfahrung und eine individuelle Vorgehensweise.
Wie läuft das Beratungsgespräch vor der Brustvergrößerung ab?
Im persönlichen Beratungsgespräch analysiere ich Ihre Brustform, Hautqualität, Gewebedicke und Körperproportionen. Gemeinsam besprechen wir die gewünschte Brustgröße und -form, Implantattyp und -lage, Schnittführung sowie mögliche Risiken und Alternativen.
Dabei lege ich Wert auf eine ehrliche Einschätzung. Nicht jede gewünschte Größe ist medizinisch sinnvoll oder langfristig stabil.
Was ist vor einer Brustvergrößerung zu beachten?
Vor einer Brustvergrößerung steht immer ein ausführliches Beratungsgespräch. Dabei kläre ich Sie über alle medizinisch relevanten Aspekte auf und bespreche Ihre Wünsche und Erwartungen.
Wichtige Punkte vor der Operation sind:
- ein guter allgemeiner Gesundheitszustand
- abgeschlossene Brustentwicklung
- keine akuten Infektionen
- Rauchverzicht vor und nach der Operation (zur besseren Wundheilung)
- ggf. Anpassung oder Pause bestimmter Medikamente
Ich informiere Sie detailliert darüber, welche Vorbereitungen in Ihrem individuellen Fall notwendig sind.
Wie läuft eine Brustvergrößerung ab?
Schnittechniken
Für das Einbringen der Brustimplantate stehen mehrere Schnitttechniken zur Verfügung. Welche davon in Ihrem individuellen Fall sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel Ihrer Anatomie, der Größe und Form des Implantats, der gewünschten Implantatlage sowie von der Beschaffenheit Ihrer Haut.
Schnitt in der Unterbrustfalte
Der Zugang über die Unterbrustfalte ist die am häufigsten angewandte Schnitttechnik bei der Brustvergrößerung. Der Schnitt wird dabei in der natürlichen Hautfalte unterhalb der Brust gesetzt.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode ist die sehr gute Übersicht während der Operation. Dadurch kann ich das Implantat präzise positionieren und die Implantattasche exakt vorbereiten. Dies ist besonders bei größeren Implantaten oder anatomisch geformten Implantaten von Vorteil. Auch das Risiko einer bakteriellen Kontamination des Implantats ist bei dieser Schnittführung vergleichsweise gering, da kein Kontakt mit dem Brustdrüsengewebe oder den Milchgängen besteht.
Die entstehende Narbe ist in der Regel gut versteckt, da sie in der natürlichen Unterbrustfalte liegt und im Alltag (auch im Bikini) meist kaum sichtbar ist. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Unterbrustfalte ausreichend ausgeprägt ist.
Ein möglicher Nachteil dieser Technik ist, dass die Narbe bei sehr kleinen Brüsten oder wenig ausgeprägter Unterbrustfalte anfänglich sichtbar sein kann. In der Regel verblasst sie jedoch im Laufe der Zeit deutlich.
Schnitt am Rand des Brustwarzenhofs
Bei dieser Technik wird der Schnitt am Übergang zwischen dem Brustwarzenhof und der umgebenden Haut gesetzt. Der Farbunterschied in diesem Bereich kann dazu beitragen, dass die Narbe später weniger auffällig erscheint.
Ein Vorteil dieser Schnittführung ist die zentrale Lage des Zugangs, wodurch das Implantat relativ direkt positioniert werden kann. Diese Methode eignet sich insbesondere bei Patientinnen, bei denen zusätzlich eine leichte Korrektur der Brustwarzenposition oder des Warzenhofdurchmessers geplant ist.
Als Nachteil ist zu nennen, dass das Implantat beim Einbringen das Brustdrüsengewebe passiert. Dadurch besteht ein etwas erhöhtes Risiko für bakterielle Kontamination, was langfristig die Entstehung einer Kapselfibrose begünstigen kann. Zudem kann es in seltenen Fällen zu vorübergehenden oder dauerhaften Sensibilitätsveränderungen der Brustwarze kommen. Aus diesen Gründen wähle ich diese Schnitttechnik nur bei klarer medizinischer Indikation.
Schnitt in der Achselhöhle
Der Zugang über die Achselhöhle ermöglicht eine Brustvergrößerung ohne direkte Narbe an der Brust selbst. Der Schnitt wird in einer natürlichen Hautfalte der Achselhöhle gesetzt.
Der offensichtliche Vorteil dieser Methode ist das vollständige Fehlen sichtbarer Narben im Brustbereich. Für manche Patientinnen ist dies ein ausschlaggebender Faktor.
Allerdings ist die Operationstechnik anspruchsvoller, da der Operateur weniger direkte Sicht auf das Operationsfeld hat. Die präzise Positionierung des Implantats kann dadurch erschwert sein, insbesondere bei anatomischen Implantaten oder größeren Implantatgrößen. Zudem ist das Risiko einer späteren Implantatfehlposition etwas erhöht.
Aus diesen Gründen eignet sich diese Schnitttechnik nur für ausgewählte Patientinnen und wird in meiner Praxis eher selten eingesetzt.
Implantate
Moderne Brustimplantate bestehen aus einem hochwertigen, kohäsiven Silikongel der neuesten Generation. Dieses Gel ist formstabil, was bedeutet, dass es auch bei einer Beschädigung der Hülle seine Struktur behält und nicht ausläuft. Dadurch haben sich Sicherheit und Haltbarkeit von Brustimplantaten in den letzten Jahren erheblich verbessert.
Implantate unterscheiden sich nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in Form, Profil und Oberfläche. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen runden und anatomisch geformten Implantaten.
Runde Implantate sorgen für mehr Fülle im oberen Brustbereich und können, je nach Ausgangssituation, ein etwas ausgeprägteres Dekolleté erzeugen. Anatomische Implantate sind tropfenförmig gestaltet und orientieren sich stärker an der natürlichen Brustform. Sie eignen sich besonders bei sehr schlanken Patientinnen oder bei rekonstruktiven Eingriffen.
Ein allgemein „bestes“ Implantat gibt es nicht. Wesentlich ist immer die Kombination aus Implantatform, -größe, -lage und Ihrer individuellen Anatomie. Meine Aufgabe ist es, gemeinsam mit Ihnen jene Lösung zu finden, die medizinisch sinnvoll ist und Ihrem persönlichen Wunschbild am nächsten kommt.
Welche Implantatlage ist die richtige?
Die Lage des Brustimplantats ist ein wesentlicher Faktor für das ästhetische Ergebnis, die Langzeitstabilität und das persönliche Empfinden nach der Brustvergrößerung. Es gibt keine Implantatlage, die für alle Patientinnen gleichermaßen geeignet ist. Die Entscheidung hängt von mehreren individuellen Faktoren ab, die ich im Rahmen der Planung sorgfältig analysiere.
Zu diesen Faktoren zählen unter anderem:
- die Dicke des vorhandenen Brust- und Unterhautfettgewebes
- die Form und Größe der bestehenden Brust
- die Hautelastizität
- Ihr sportliches Aktivitätsniveau
- Ihre ästhetischen Vorstellungen (natürlich vs. betont)
Grundsätzlich unterscheidet man drei Implantatlagen: über dem Brustmuskel, unter dem Brustmuskel und die sogenannte Dual-Plane-Technik.
Implantat über dem Brustmuskel (subglanduläre Lage)
Bei dieser Methode wird das Implantat direkt unter dem Brustdrüsengewebe und oberhalb des Brustmuskels platziert.
Ein Vorteil dieser Lage ist die vergleichsweise schonende Operation, da der Brustmuskel nicht durchtrennt oder gelöst werden muss. Dadurch sind die postoperativen Schmerzen häufig geringer und die Erholungszeit kann etwas kürzer sein. Zudem bewegt sich die Brust bei Muskelanspannung natürlicher, da das Implantat nicht vom Muskel beeinflusst wird. Diese Lage kann daher für sportlich aktive Frauen, insbesondere mit starkem Brustmuskeltraining, von Vorteil sein.
Voraussetzung für eine ästhetisch ansprechende Brustvergrößerung über dem Muskel ist jedoch ausreichend eigenes Brustgewebe. Ist die Gewebedicke zu gering, kann das Implantat tastbar oder sichtbar werden. In solchen Fällen besteht ein erhöhtes Risiko für sogenannte „Implantatränder“ oder ein unruhiges Hautbild (Rippling).
Auch das Risiko einer Kapselfibrose kann bei der subglandulären Lage geringfügig höher sein als bei Implantaten unter dem Muskel. Aus diesen Gründen eignet sich diese Technik vor allem für Patientinnen mit ausreichendem Weichteilmantel und stabiler Hautqualität.
Implantat unter dem Brustmuskel (submuskuläre Lage)
Bei der submuskulären Implantatlage wird das Implantat vollständig unter den großen Brustmuskel gelegt.
Diese Position bietet eine sehr gute zusätzliche Bedeckung des Implantats durch Muskelgewebe. Dadurch wirkt die Brust in vielen Fällen besonders natürlich, vor allem bei schlanken Patientinnen mit wenig Eigengewebe. Zudem ist das Risiko einer sichtbaren Implantatkontur oder von Rippling deutlich reduziert. Auch die Wahrscheinlichkeit einer Kapselfibrose ist bei dieser Lage geringer.
Ein Nachteil dieser Technik ist, dass der Brustmuskel während der Operation teilweise gelöst werden muss. Dies kann in den ersten Tagen nach der Operation zu stärkeren Schmerzen führen. Außerdem kann es bei Muskelanspannung zu einer sichtbaren Bewegung des Implantats kommen, dem sogenannten „Animationseffekt“. Dieser ist medizinisch unbedenklich, wird jedoch von manchen Patientinnen als störend empfunden.
Die vollständige submuskuläre Lage eignet sich besonders für sehr schlanke Patientinnen oder bei rekonstruktiven Eingriffen, wird jedoch heute seltener angewendet als die Dual-Plane-Technik.
Dual-Plane-Technik (kombinierte Implantatlage)
Die Dual-Plane-Technik stellt heute die am häufigsten eingesetzte Implantatlage bei der ästhetischen Brustvergrößerung dar. Sie kombiniert die Vorteile der subglandulären und submuskulären Platzierung.
Dabei liegt der obere Teil des Implantats unter dem Brustmuskel, während der untere Teil vom Brustdrüsengewebe bedeckt wird. Der Brustmuskel wird gezielt gelöst, sodass sich das Implantat harmonisch in die Brustform einfügen kann.
Der große Vorteil dieser Technik ist das sehr natürliche Erscheinungsbild, insbesondere im oberen Brustbereich. Gleichzeitig kann die Brust im unteren Bereich weich fallen und eine schöne Form entwickeln. Auch bei leichter Brusterschlaffung lässt sich mit der Dual-Plane-Technik häufig eine deutliche Formverbesserung erzielen, ohne dass zusätzlich eine Bruststraffung notwendig ist.
Die Dual-Plane-Technik bietet zudem eine gute langfristige Stabilität der Implantatposition und ein geringes Risiko für sichtbare Implantatränder. Die Schmerzen nach der Operation sind in der Regel moderat und gut behandelbar.
Aus diesen Gründen stellt diese Technik für viele Patientinnen die optimale Lösung dar. Ob sie auch für Sie geeignet ist, kläre ich im persönlichen Beratungsgespräch anhand Ihrer individuellen Voraussetzungen.
Was ist nach der Brustvergrößerung zu beachten?
Direkt nach der Operation reagiert der Körper mit Schwellung, Spannungsgefühl und einer vorübergehenden Einschränkung der Beweglichkeit im Oberkörper. Das ist normal und gehört zum Heilungsverlauf.
Wichtig ist, dass Sie sich in den ersten Wochen konsequent an die empfohlenen Verhaltensregeln halten. Viele Probleme nach Brustoperationen entstehen nicht durch die Operation selbst, sondern durch zu frühe oder zu starke Belastung. Gerade das Einheilen des Implantats und die innere Narbenbildung benötigen Zeit.
Was ist bei der Nachsorge zu beachten?
Unmittelbar nach der Operation erhalten Sie einen speziellen Stütz- oder Kompressions-BH, den Sie für mehrere Wochen tragen. Dieser BH ist nicht nur „für den Komfort“ da, sondern erfüllt einen medizinischen Zweck. Er stabilisiert das Gewebe, reduziert Schwellungen und hilft dabei, dass die Implantate in der gewünschten Position einheilen. Je nach Ausgangslage und Operationstechnik kann zusätzlich ein spezieller Gurt sinnvoll sein, der die Implantatposition im oberen Brustbereich unterstützt. Ob das bei Ihnen notwendig ist, entscheide ich individuell.
Regelmäßige Kontrolltermine sind ein fester Bestandteil der Nachsorge. Dabei überprüfe ich die Wundheilung, die Implantatlage, den Rückgang der Schwellung und die Symmetrieentwicklung. Außerdem kläre ich mit Ihnen, welche Aktivitäten Sie zu welchem Zeitpunkt wieder aufnehmen dürfen. Bitte melden Sie sich jederzeit früher, wenn Sie Beschwerden haben, die Sie verunsichern. Gerade in den ersten Tagen ist es besser, einmal zu viel nachzufragen als einmal zu wenig.
In den ersten Wochen sollten Sie auf eine aufrechte Schonhaltung achten, ohne sich zu verkrampfen. Viele Patientinnen nehmen anfangs unbewusst eine Schutzspannung ein, was Nacken und Rücken belasten kann. Sanfte Bewegung im Rahmen meiner Empfehlung ist meist sinnvoll, um Kreislauf und Wohlbefinden zu unterstützen.
Wie pflege ich die Narbe?
Die Narbenpflege beginnt erst dann, wenn die Wunde vollständig geschlossen ist und keine Krusten oder offenen Stellen mehr bestehen. Vorher steht die saubere, trockene Wundheilung im Vordergrund. Sobald der richtige Zeitpunkt erreicht ist, bespreche ich mit Ihnen, welche Form der Narbenpflege in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Eine gute Narbenpflege hat mehrere Ziele. Sie soll die Narbe geschmeidig halten, das Spannungsgefühl reduzieren und langfristig ein unauffälliges Narbenbild fördern. Häufig bewährt sich eine regelmäßige Pflege mit dafür geeigneten Präparaten. In manchen Fällen sind Silikonprodukte sinnvoll, weil sie die Narbenreifung positiv beeinflussen können. Wichtig ist vor allem die Konsequenz, denn Narben verändern sich nicht innerhalb weniger Tage, sondern über Wochen und Monate.
Ein zentraler Punkt ist der Schutz vor UV-Strahlung. Frische Narben reagieren sehr empfindlich auf Sonne und können dauerhaft dunkler nachpigmentieren, wenn sie ungeschützt UV-Licht ausgesetzt sind. Deshalb empfehle ich, Narben in der Heilungsphase konsequent vor Sonne zu schützen. Wenn Sie im Sommer operiert werden oder viel im Freien sind, ist das besonders relevant.
Bitte erwarten Sie nicht, dass eine Narbe sofort „fertig“ aussieht. Narben haben eine Reifephase. In den ersten Wochen können sie gerötet und etwas fester sein. Im Verlauf von mehreren Monaten werden sie meist heller und flacher. Geduld ist hier ein wichtiger Teil eines guten Ergebnisses.
Wie lange bin ich eingeschränkt?
Wie schnell Sie wieder belastbar sind, hängt unter anderem von der Implantatlage, der Operationsmethode und Ihrem individuellen Heilungsverlauf ab. Grundsätzlich gilt: In den ersten Wochen sollten Sie alles vermeiden, was den Brustbereich stark bewegt oder unter Spannung setzt. Dazu gehören schweres Heben, ruckartige Armbewegungen, intensiver Sport sowie alle Tätigkeiten, die den Brustmuskel stark aktivieren.
Alltägliche Dinge im Haushalt oder am Arbeitsplatz sind oft nach wenigen Tagen wieder möglich, solange Sie Ihren Oberkörper nicht überlasten. Die meisten Patientinnen fühlen sich nach ein bis zwei Wochen deutlich beweglicher. Dennoch ist es wichtig, die Belastung langsam zu steigern. Auch wenn Sie sich subjektiv schon gut fühlen, ist das innere Gewebe noch in Heilung.
Mit Sport sollten Sie schrittweise beginnen. Leichte Bewegung wie Spazierengehen ist früh sinnvoll. Bei sportlichen Aktivitäten, die den Oberkörper einbeziehen, ist jedoch Vorsicht geboten. Intensive Belastungen des Brustmuskels empfehle ich in der Regel erst nach etwa acht Wochen. Der Grund ist, dass die innere Narbe und die Implantattasche Zeit brauchen, um stabil zu werden. Zu frühe starke Belastung kann zu Einblutungen, Reizungen, Instabilität oder einer ungünstigen Implantatposition beitragen. Ich gebe Ihnen dazu einen klaren Zeitplan und empfehle Ihnen, sich daran zu orientieren.
Welche Risiken bestehen?
Jede Operation ist mit Risiken verbunden. Auch bei einer Brustvergrößerung können Komplikationen auftreten, selbst wenn der Eingriff sorgfältig geplant und technisch korrekt durchgeführt wird. Zu den möglichen Risiken zählen Nachblutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen und in seltenen Fällen Störungen der Narbenbildung. Ebenfalls relevant ist die Kapselfibrose, also eine verhärtete Bindegewebskapsel um das Implantat, die sich in unterschiedlicher Ausprägung entwickeln kann.
Wichtig ist mir, dass Sie diese Risiken realistisch einordnen. Insgesamt gehört die Brustvergrößerung zu den standardisierten Eingriffen der plastischen Chirurgie und hat bei entsprechender Indikation ein vergleichsweise geringes Risikoniveau. Durch moderne OP-Techniken, sterile Arbeitsweise, eine passende Implantatwahl und konsequente Nachsorge lassen sich Risiken reduzieren, vollständig ausschließen lassen sie sich jedoch nie.
Im Aufklärungsgespräch gehe ich alle relevanten Punkte ausführlich mit Ihnen durch. Sie sollen nicht nur unterschreiben, sondern verstehen, was medizinisch möglich ist und worauf Sie achten müssen.
Sind Schmerzen nach einer Brustvergrößerung zu erwarten?
Wie stark Schmerzen empfunden werden, ist sehr individuell. Einige Patientinnen berichten vor allem von einem Druck- und Spannungsgefühl, andere erleben in den ersten Tagen deutliche Muskelbeschwerden, insbesondere wenn das Implantat teilweise oder vollständig unter dem Brustmuskel liegt. Das ist nachvollziehbar, weil der Muskel durch die Operation gereizt wird und sich an die neue Situation anpassen muss.
Mehrere Faktoren beeinflussen, wie intensiv Schmerzen wahrgenommen werden. Dazu zählen die Art der Muskelpräparation, die Größe des Implantats, die Lage des Implantats, die Festigkeit des Gewebes und die persönliche Schmerzempfindlichkeit. Auch die Körperhaltung nach der Operation kann dabei eine Rolle spielen, weil eine Schonhaltung häufig Nacken und Rücken belastet.
Bei Bedarf kann ich Ihnen Schmerzmedikamente verordnen. Zusätzlich können einfache Maßnahmen helfen, etwa eine passende Lagerung, schonende Bewegung im richtigen Ausmaß und Übungen zur Entspannung der Brustmuskulatur, die ich Ihnen erkläre. Generell kann man sagen, dass der Schmerzlevel bei den meisten Patientinnen innerhalb der ersten Woche deutlich sinkt und danach spürbar leichter wird.
Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?
Ein erster Eindruck des Ergebnisses ist unmittelbar nach der Operation möglich, aber dieses frühe Bild entspricht nicht dem Endergebnis. In den ersten Tagen und Wochen sind Schwellungen normal, und die Brust kann sich zunächst fester anfühlen oder höher stehen als erwartet. Auch Asymmetrien in der frühen Heilungsphase sind häufig durch Schwellung und unterschiedliche Gewebereaktion erklärbar und müssen nicht dauerhaft sein.
Im Verlauf der nächsten Wochen und Monate verändert sich die Brust Schritt für Schritt. Schwellungen gehen zurück, das Gewebe wird weicher, und die Implantate senken sich in ihre endgültige Position. Dieser Prozess kann je nach Implantatlage, Hautqualität und individuellem Heilungsverlauf unterschiedlich lange dauern.
Das stabile Endergebnis beurteile ich in der Regel nach mehreren Monaten. Für viele Patientinnen ist nach etwa drei Monaten schon eine sehr gute Einschätzung möglich, die endgültige Ausreifung kann jedoch länger dauern, insbesondere bei der Narbenreifung und der vollständigen Anpassung des Gewebes.
FAQs zur Brustvergrößerung in Wien
Wie lange halten Brustimplantate?
Grundsätzlich können Silikonimplantate so lange im Körper verbleiben, wie ihre Hülle intakt ist. Ich empfehle jährliche Ultraschallkontrollen. Implantate der aktuellen Generation sind sehr widerstandsfähig, dennoch gibt es keine lebenslange Garantie.
Ist eine Brustvergrößerung schmerzhaft?
Das Schmerzempfinden variiert stark. In der Regel sind die Beschwerden gut medikamentös kontrollierbar und nehmen innerhalb einer Woche deutlich ab.
Welche Implantate sind die besten?
Es gibt kein universell „bestes“ Implantat. Wichtig ist, welches Implantat in Kombination mit der gewählten Technik das gewünschte Ergebnis ermöglicht.
Wann darf ich wieder Sport treiben?
Leichte Aktivitäten sind nach etwa drei Wochen möglich. Intensive Brustmuskelbelastungen empfehle ich erst nach ca. acht Wochen.
Ist die Operation unter Vollnarkose notwendig?
Die Brustvergrößerung erfolgt in der Regel unter Vollnarkose. Eine lokale Betäubung ist theoretisch möglich, aus medizinischen Gründen jedoch meist nicht sinnvoll.
Wie hoch sind die Kosten einer Brustvergrößerung?
Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Einen ersten Überblick geben meine Preise; im persönlichen Beratungsgespräch erhalten Sie einen individuellen Kostenvoranschlag.
Beeinflussen Implantate Schwangerschaft und Stillzeit?
Nein. Brustimplantate haben keinen Einfluss auf Schwangerschaft oder Stillfähigkeit, da sie unter der Drüse bzw. dem Muskel liegen.
Kann ich nach der Operation auf dem Bauch schlafen?
Ab etwa drei Wochen ist Bauchschlafen in der Regel wieder möglich.
Vereinbaren Sie Ihr persönliches Erstgespräch bei Dr. Igor Pona. Gemeinsam klären wir, welche Methode und welche Implantate zu Ihnen passen und welches Ergebnis realistisch erreichbar ist.
Medizinisch geprüft von Dr. Igor Pona, Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie.

