Dr. Igor Pona, plastischer Chirurg in Wien

Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.

Ihr plastischer Chirurg in Wien

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Gynäkomastie

Dr. Igor Pona

Gynäkomastie in Wien

Eine vergrößerte Brust beim Mann ist ein sensibles Thema und oft mit Scham, Unsicherheit und einem hohen Leidensdruck verbunden. Viele Betroffene vermeiden Schwimmbad, Sport oder enganliegende Kleidung und ziehen sich zurück. Medizinisch ist die sogenannte Männerbrust in vielen Fällen harmlos. Für Sie persönlich kann sie dennoch sehr belastend sein, weil sie das Körperbild und das Selbstvertrauen deutlich beeinflusst.

Die moderne plastische Chirurgie bietet heute sehr zuverlässige Möglichkeiten, eine Gynäkomastie dauerhaft zu korrigieren. Voraussetzung für ein gutes Ergebnis ist jedoch immer eine saubere Abklärung der Ursachen und eine Behandlung, die zu Ihrer Gewebesituation passt.

Was ist eine Gynäkomastie?

Unter einer Gynäkomastie versteht man die einseitige oder beidseitige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Wichtig ist, dass es sich um echtes Brustdrüsengewebe handelt und nicht nur um Fettgewebe.

Davon abzugrenzen ist die Pseudogynäkomastie, auch Lipomastie genannt. Dabei liegt kein Drüsenwachstum vor, sondern eine vermehrte Einlagerung von Fett im Brustbereich, häufig im Zusammenhang mit Übergewicht. Mischformen aus Drüsengewebe und Fettgewebe kommen sehr häufig vor. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil sie die Behandlung maßgeblich bestimmt.

Ist eine Gynäkomastie eine Krankheit?

Eine Gynäkomastie ist zunächst keine Krankheit im engeren Sinn, sondern ein Symptom. In bestimmten Lebensphasen kann sie physiologisch auftreten, zum Beispiel im Neugeborenenalter, in der Pubertät oder im höheren Lebensalter. Trotzdem ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll, weil die Brustvergrößerung auch Ausdruck einer hormonellen Störung, einer Organerkrankung oder einer medikamentösen Nebenwirkung sein kann.

Bei einseitiger Vergrößerung, einem tastbaren Knoten, Einziehungen der Haut oder Sekretion aus der Brustwarze muss zudem immer eine bösartige Ursache ausgeschlossen werden. Brustkrebs beim Mann ist selten, sollte aber nicht übersehen werden.

Welche Ursachen hat eine Gynäkomastie?

Die Ursachen sind vielfältig. Häufig liegt ein hormonelles Ungleichgewicht vor, bei dem die Wirkung von Östrogenen im Verhältnis zu Testosteron überwiegt. Das kann durch einen erhöhten Östrogenspiegel, einen erniedrigten Testosteronspiegel oder eine veränderte Hormonverarbeitung entstehen.

Hormonelle Umstellungen

Im Säuglingsalter, in der Pubertät und im höheren Lebensalter kann eine vorübergehende Brustdrüsenvergrößerung auftreten. Gerade in der Pubertät bildet sie sich in vielen Fällen innerhalb von Monaten bis wenigen Jahren wieder zurück.

Erkrankungen und Organfunktionen

Erkrankungen der Leber oder Niere können die Hormonverarbeitung verändern. Auch Störungen der Schilddrüse können eine Rolle spielen. Selten sind hormonaktive Tumoren, zum Beispiel im Bereich der Hoden oder Nebennieren, die eine Abklärung erforderlich machen.

Medikamente

Eine Gynäkomastie kann als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten. Dazu zählen je nach Substanzgruppe unter anderem einige Mittel gegen Prostatavergrößerung, bestimmte Herzmedikamente, einige Psychopharmaka sowie einzelne Magensäureblocker. Ob ein Medikament in Ihrem Fall als Auslöser infrage kommt, kläre ich mit Ihnen im Gespräch.

Anabolika und Substanzen

Der Missbrauch von anabolen Steroiden ist eine bekannte Ursache. Überschüssiges Testosteron kann im Körper in Östrogen umgewandelt werden, was das Brustdrüsengewebe stimuliert. Auch Alkohol und einzelne Drogen können den Hormonhaushalt beeinflussen.

Welche Beschwerden verursacht eine Gynäkomastie?

Viele Männer leiden weniger unter Schmerzen als unter dem sichtbaren Brustbild. Die Brust wirkt gerundet, die Brustwarzen stehen häufig vor, und das kann das männliche Körperbild stark beeinträchtigen.

Manche Betroffene berichten zusätzlich über:

  • Druck oder Spannungsgefühl, besonders in frühen Phasen des Drüsenwachstums
  • Überempfindlichkeit der Brustwarzen
  • Beschwerden beim Sport oder durch Reibung an Kleidung

Wenn Sie Schmerzen, harte Knoten oder eine rasche Größenzunahme bemerken, ist eine zeitnahe Abklärung besonders wichtig.

Wie wird eine Gynäkomastie diagnostiziert?

Die Diagnostik beginnt mit einer ausführlichen Anamnese. Ich bespreche mit Ihnen, seit wann die Veränderung besteht, ob sie zunimmt, ob Schmerzen vorhanden sind, welche Medikamente Sie einnehmen und ob Vorerkrankungen, Substanzkonsum oder Gewichtsveränderungen eine Rolle spielen.

Danach folgt die klinische Untersuchung. Dabei beurteile ich unter anderem:

  • ob Drüsengewebe tastbar ist
  • ob eine Asymmetrie vorliegt
  • wie die Hautqualität ist
  • ob Lymphknotenauffälligkeiten bestehen

Eine Ultraschalluntersuchung der Brust hilft meist zuverlässig, Drüsengewebe von Fettgewebe zu unterscheiden. Je nach Befund können Blutuntersuchungen zur Hormonabklärung sinnvoll sein. Bei Verdachtsmomenten kann zusätzlich eine Mammographie erforderlich sein. Auch eine Ultraschalluntersuchung der Hoden gehört, je nach Situation, zur vollständigen Abklärung.

Kann eine Gynäkomastie ohne Operation behandelt werden?

Das hängt von der Ursache und vom Stadium ab. Wenn ein auslösender Faktor identifiziert wird, kann eine konservative Behandlung sinnvoll sein, zum Beispiel durch Anpassung eines Medikaments oder Behandlung einer zugrunde liegenden hormonellen Störung. In frühen Stadien kann in ausgewählten Fällen auch eine medikamentöse Therapie diskutiert werden, das ist jedoch keine Standardlösung und muss individuell abgewogen werden.

Bei einer Pseudogynäkomastie kann Gewichtsreduktion in Kombination mit Training zu einer Verbesserung führen. Echtes Drüsengewebe lässt sich jedoch weder wegtrainieren noch durch Diät abbauen. Besteht die Gynäkomastie länger, kommt es häufig zu bindegewebigen Umbauprozessen. Dann ist eine spontane Rückbildung unwahrscheinlich.

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Eine operative Korrektur ist dann sinnvoll, wenn die Brustvergrößerung dauerhaft besteht, wenn der Leidensdruck hoch ist oder wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen. Auch Schmerzen, Hautreizungen oder eine deutlich sichtbare Brustkontur können eine Operation medizinisch und psychologisch gerechtfertigt machen.

Wichtig ist: Die Operation behandelt die sichtbare Ausprägung. Wenn die Ursache weiterhin besteht, kann sich die Brust erneut verändern. Deshalb ist die Abklärung vor dem Eingriff entscheidend.

Wie läuft das Beratungsgespräch ab?

Im persönlichen Gespräch analysiere ich Ihre Brustform, den Anteil von Drüsengewebe und Fettgewebe sowie den Grad der Hauterschlaffung. Wir sprechen über Ihre Erwartungen, über mögliche Vorgehensweisen und über das, was realistisch erreichbar ist.

Sie sollen nach dem Gespräch genau wissen:

  • ob eine Fettabsaugung ausreicht oder ob Drüsengewebe entfernt werden muss
  • ob ein Hautüberschuss zu erwarten ist
  • wie Narben verlaufen können
  • wie die Nachsorge aussieht und wie lange Sie eingeschränkt sind

Ich lege Wert auf eine ehrliche Einschätzung, weil eine klare Planung die beste Grundlage für ein stabiles Ergebnis ist.

Wie wird eine Gynäkomastie operativ behandelt?

Die Operation richtet sich nach der Form der Gynäkomastie.

Fettabsaugung bei Pseudogynäkomastie

Bei überwiegend fettbedingter Brustvergrößerung kann häufig eine Fettabsaugung ausreichen. Über kleine, unauffällige Hautzugänge werden feine Kanülen eingebracht und das überschüssige Fett entfernt. Ziel ist eine flachere, männlichere Kontur mit glattem Übergang zum Brustkorb.

Entfernung von Drüsengewebe bei echter Gynäkomastie

Bei einer echten Gynäkomastie muss das Brustdrüsengewebe entfernt werden, weil es sonst als fester Anteil bestehen bleibt. Der Zugang erfolgt meist über einen unauffälligen Schnitt am Rand des Brustwarzenhofs. In vielen Fällen kombiniere ich die Drüsenentfernung mit einer Fettabsaugung, um die Kontur gleichmäßig zu modellieren.

Hautstraffung bei ausgeprägten Befunden

Wenn ein deutlicher Hautüberschuss besteht, kann zusätzlich eine Hautstraffung notwendig sein. Ob das bei Ihnen sinnvoll ist, hängt von Hautelastizität, Brustgröße und Ihrer Ausgangssituation ab. Ich bespreche das vorab offen, weil Hautstraffungen das Narbenbild verändern können, aber in bestimmten Fällen für ein wirklich gutes Ergebnis nötig sind.

Die Operationsdauer liegt je nach Umfang häufig bei etwa einer bis eineinhalb Stunden. Die Anästhesieform hängt vom Befund und vom geplanten Vorgehen ab, in vielen Fällen ist eine Vollnarkose sinnvoll.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Nach der Operation sind Schwellungen und Blutergüsse in den ersten Wochen normal. Das Gewebe braucht Zeit, um sich zu beruhigen und um sich an die neue Form anzupassen. Damit die Kontur gut ausheilt, ist Ihre Mitarbeit in der Nachsorge wesentlich.

Kompressionsweste

Sie tragen in der Regel für mehrere Wochen eine spezielle Kompressionsweste. Diese hat einen klaren Zweck: Sie reduziert Schwellung, unterstützt die Hautanpassung und stabilisiert die neue Kontur. Wenn die Weste zu locker sitzt oder zu früh weggelassen wird, steigt das Risiko für Flüssigkeitsansammlungen, ungleichmäßige Heilung oder ein weniger definiertes Ergebnis.

Alltag und Arbeit

Leichte Alltagsaktivitäten sind meist nach wenigen Tagen wieder möglich, abhängig von Ihrem Befund und Ihrer Tätigkeit. Wenn Sie körperlich arbeiten, bespreche ich mit Ihnen konkret, ab wann das sinnvoll ist. In den ersten Tagen ist Schonung wichtig, gleichzeitig ist sanfte Bewegung sinnvoll, um Kreislauf und Wohlbefinden zu unterstützen.

Wann darf ich wieder Sport treiben?

Sport sollten Sie für etwa vier bis sechs Wochen pausieren, insbesondere Krafttraining für Brust, Schultern und Arme. Der Grund ist nicht nur der Schmerz, sondern die innere Heilung. Zu frühe Belastung kann Nachblutungen fördern, Schwellung verlängern und die Kontur stören. Ich gebe Ihnen einen klaren Stufenplan, wann Sie wieder starten dürfen.

Was ist bei der Narbenpflege zu beachten?

Mit Narbenpflege beginnen Sie erst dann, wenn die Haut vollständig geschlossen ist. Ich sage Ihnen bei der Kontrolle, ab wann das der Fall ist und welche Pflege in Ihrem Fall sinnvoll ist. UV Schutz ist wichtig, weil frische Narben bei Sonne dauerhaft nachdunkeln können.

Kontrollen

Regelmäßige Kontrollen sind Teil der Behandlung. Dabei überprüfe ich Schwellung, Heilungsverlauf, Kontur und Sensibilität. Bitte melden Sie sich früher, wenn Sie zunehmende Schmerzen, Rötung, Fieber, starke einseitige Schwellung oder Flüssigkeitsaustritt bemerken.

Welche Risiken bestehen?

Wie bei jedem operativen Eingriff können Blutergüsse, Infektionen, Nachblutungen und Wundheilungsstörungen auftreten. Vorübergehende Sensibilitätsstörungen im Bereich der Brustwarzen sind möglich und bilden sich in vielen Fällen wieder zurück.

Konturbezogene Themen wie kleine Unebenheiten, Restschwellung oder leichte Asymmetrien sind in der Heilungsphase nicht ungewöhnlich. Das endgültige Ergebnis beurteile ich meist nach etwa drei bis sechs Monaten, weil sich Gewebe und Haut erst dann vollständig angepasst haben.

Durch sorgfältige Planung, moderne OP-Technik und konsequente Nachsorge lassen sich Risiken deutlich reduzieren, vollständig ausschließen lassen sie sich jedoch nie. Das erkläre ich Ihnen vor dem Eingriff transparent.

Wie dauerhaft ist das Ergebnis?

Entferntes Brustdrüsengewebe wächst nicht erneut nach. Auch abgesaugte Fettzellen bilden sich nicht neu. Bei stabilem Gewicht und ausgeglichenem Hormonhaushalt ist das Ergebnis in der Regel dauerhaft.

Wenn es jedoch erneut zu hormonellen Störungen, starkem Übergewicht oder zur Einnahme auslösender Substanzen kommt, kann sich das Brustbild wieder verändern. Deshalb ist die Ursachenabklärung vor der Operation so wichtig.

FAQs zur Gynäkomastie in Wien

Woran erkenne ich den Unterschied zwischen echter Gynäkomastie und Pseudogynäkomastie?

Bei echter Gynäkomastie ist Drüsengewebe vorhanden, häufig als fester Anteil hinter der Brustwarze tastbar. Bei Pseudogynäkomastie dominiert Fettgewebe. Sicher unterscheiden lässt sich das meist durch Untersuchung und Ultraschall.

Kann sich eine Gynäkomastie von selbst zurückbilden?

Ja, vor allem in der Pubertät kommt das vor. Besteht die Veränderung jedoch länger oder nimmt sie zu, ist eine Rückbildung ohne Behandlung oft unwahrscheinlich.

Hilft Abnehmen gegen eine Gynäkomastie?

Gegen eine Pseudogynäkomastie kann Gewichtsreduktion helfen. Echtes Drüsengewebe lässt sich nicht wegtrainieren und durch eine Diät reduzieren.

Ist eine Operation immer notwendig?

Nein. Wenn eine Ursache behandelbar ist oder wenn die Veränderung mild ist, kann eine konservative Strategie sinnvoll sein. Bei stabilem Drüsengewebe und hohem Leidensdruck ist die Operation jedoch häufig die zuverlässigste Lösung.

Bleiben Narben sichtbar?

Die Zugänge sind in der Regel klein. Bei Drüsenentfernung liegt der Schnitt meist am Rand des Brustwarzenhofes und ist später häufig unauffällig. Wenn eine Hautstraffung nötig ist, kann das Narbenbild ausgeprägter sein, das bespreche ich vorab.

Wann kann ich wieder Sport machen?

Leichte Bewegung ist früh möglich. Mit Krafttraining und intensiver Belastung sollten Sie meist vier bis sechs Wochen warten. Den genauen Zeitpunkt lege ich nach Ihrem Befund fest.

Kann die Gynäkomastie nach der Operation wiederkommen?

Das entfernte Drüsengewebe wächst nicht nach. Wenn jedoch die Ursache weiter besteht, zum Beispiel hormonelle Störungen oder Anabolika, kann sich die Brust erneut verändern.

Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?

Schwellungen und Gewebeumbau brauchen Zeit. Ein stabiles Ergebnis ist häufig nach drei bis sechs Monaten beurteilbar.

Vereinbaren Sie Ihr persönliches Erstgespräch bei Dr. Igor Pona. Bei der Terminvereinbarung klären wir Ursachen, Behandlungsmöglichkeiten und die individuellen Kosten Ihrer Gynäkomastie-Operation in Wien. Mehr über Dr. Igor Pona erfahren Sie auf der Arztseite.

Medizinisch geprüft von Dr. Igor Pona, Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie.