Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.
Brustrekonstruktion
Dr. Igor Pona
Brustrekonstruktion in Wien
Eine Brustrekonstruktion ist für viele Patientinnen ein wichtiger Schritt nach einer brusterhaltenden Operation oder nach einer Brustentfernung. Ziel ist nicht ein perfektes, standardisiertes Ergebnis, sondern eine Brustform, die zu Ihrem Körper passt und Ihnen im Alltag wieder mehr Sicherheit und Normalität geben kann.
In meiner Praxis in Wien bespreche ich mit Ihnen alle Optionen medizinisch fundiert und nachvollziehbar. Dabei geht es immer auch um die Frage, was in Ihrer Situation sinnvoll ist, welche Schritte wirklich notwendig sind und welche Erwartungen realistisch sind.
Was ist eine Brustrekonstruktion?
Unter einer Brustrekonstruktion verstehe ich die plastisch chirurgische Wiederherstellung der Brustform nach einer Brustoperation. Je nach Ausgangssituation kann der Wiederaufbau mit einem Implantat, mit körpereigenem Gewebe oder als Kombination mehrerer Verfahren erfolgen.
Häufig gehört auch der spätere Aufbau von Brustwarze und Warzenhof zu einem Gesamtplan, der Schritt für Schritt umgesetzt wird. Eine Rekonstruktion ist dabei nicht nur eine Frage der Ästhetik. Sie ist für viele Patientinnen Teil der körperlichen und seelischen Verarbeitung der Erkrankung und kann das Körpergefühl deutlich verbessern.
Wann ist eine Brustrekonstruktion sinnvoll?
Am häufigsten erfolgt eine Rekonstruktion nach einer Brustkrebsbehandlung, wenn Brustgewebe teilweise oder vollständig entfernt werden musste. Auch nach einer prophylaktischen Entfernung der Brustdrüse bei erhöhtem genetischem Risiko kann eine Rekonstruktion sinnvoll sein. Darüber hinaus gibt es angeborene Fehlbildungen oder ausgeprägte Asymmetrien, bei denen rekonstruktive Techniken helfen können.
Wichtig ist mir dabei ein Punkt ganz besonders: Sie müssen sich zu einer Rekonstruktion nicht gedrängt fühlen. Manche Frauen fühlen sich mit einer äußeren Prothese wohl, andere wünschen sich ausdrücklich einen operativen Wiederaufbau. Beides ist legitim. Meine Aufgabe ist, Ihnen die Möglichkeiten verständlich zu erklären und gemeinsam mit Ihnen einen Weg zu finden, der medizinisch sinnvoll ist und zu Ihrer Lebenssituation passt.
Welche Ziele hat eine Brustrekonstruktion?
Viele Patientinnen wünschen sich eine natürliche Silhouette in Kleidung, ein stimmiges Körpergefühl und eine Brustform, die sich nicht fremd anfühlt. Ich plane eine Rekonstruktion deshalb nicht nach Körbchengrößen, sondern nach Proportionen, Symmetrie und Gewebequalität.
Gleichzeitig ist eine ehrliche Erwartung wichtig. Eine rekonstruierte Brust kann der ursprünglichen Brust sehr nahekommen, sie ist aber nicht identisch. Gefühl und Temperaturempfinden können verändert sein. Narben sind in der Regel unvermeidbar, sowohl an der Brust als auch bei Eigengewebe Rekonstruktionen an der Entnahmestelle.
Wann ist der beste Zeitpunkt für den Wiederaufbau?
Beim Zeitpunkt unterscheide ich grundsätzlich zwei Wege: die sofortige Rekonstruktion und die spätere Rekonstruktion.
Was ist eine sofortige Brustrekonstruktion?
Von einer sofortigen Rekonstruktion spricht man, wenn der Wiederaufbau im selben Eingriff wie die Brustentfernung oder Tumoroperation erfolgt. Das kann Vorteile haben, weil Hautmantel und in manchen Fällen auch die Brustwarze erhalten werden können, sofern es onkologisch vertretbar ist. Häufig ist dadurch die spätere Narbensituation günstiger.
Ob eine sofortige Rekonstruktion sinnvoll ist, hängt von der Tumorsituation, Ihrer individuellen Risikosituation und der geplanten Begleittherapie ab. Besonders wichtig ist die Frage, ob eine Bestrahlung voraussichtlich notwendig sein wird.
Was ist eine spätere Brustrekonstruktion?
Bei einer späteren Rekonstruktion erfolgt der Wiederaufbau erst nach Abschluss der Akutbehandlung und nach ausreichender Wundheilung. Manche Patientinnen möchten zunächst die Krebstherapie abschließen und erst danach über rekonstruktive Schritte entscheiden. Das ist ein häufiger und nachvollziehbarer Weg.
Grundsätzlich ist eine Rekonstruktion auch Monate oder Jahre nach einer Brustentfernung möglich. Der richtige Zeitpunkt ist daher nicht nur medizinisch, sondern auch emotional. Ich bespreche mit Ihnen, welche Variante zu Ihrer Therapieplanung und Ihrer aktuellen Lebenssituation passt.
Welche Methoden der Brustrekonstruktion gibt es?
In der Beratung unterscheide ich drei Gruppen: Rekonstruktion mit Implantat, Rekonstruktion mit Eigengewebe und Eigenfett als Ergänzung oder in ausgewählten Fällen als Hauptmethode.
Welche Methode für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von Ihrer Körperstatur, der Gewebequalität, der Frage einer Bestrahlung, Ihrem Gesundheitszustand und Ihrem Wunsch nach einer möglichst natürlichen Brust ab.
Wie funktioniert eine Brustrekonstruktion mit Implantat?
Bei der Implantatrekonstruktion wird die Brustform durch ein Silikonimplantat wiederhergestellt. Der operative Aufwand ist häufig geringer als bei einer mikrochirurgischen Eigengewebe Rekonstruktion, weil keine zusätzliche Entnahmestelle notwendig ist. Die Operation ist meist kürzer und die Erholungsphase kann je nach Ausgangssituation einfacher sein.
Ob das Implantat vor oder unter dem Brustmuskel platziert wird, hängt von Ihrer Gewebesituation und dem rekonstruktiven Kontext ab. In manchen Fällen verwende ich zusätzlich unterstützende Materialien, die die Implantatlage stabilisieren und die Form verbessern können. Welche Technik in Ihrem Fall sinnvoll ist, erkläre ich Ihnen im Beratungsgespräch Schritt für Schritt.
Wann ist ein Expander sinnvoll?
Wenn nach der Brustentfernung zu wenig Haut vorhanden ist oder die Haut sehr straff ist, kann nicht immer sofort ein endgültiges Implantat eingesetzt werden. Dann ist häufig zunächst ein Expander sinnvoll. Ein Expander wird schrittweise gefüllt, damit sich die Haut langsam dehnt. Nach einigen Wochen oder Monaten wird er in einer zweiten Operation durch das endgültige Implantat ersetzt.
Dieser zweizeitige Aufbau kann auch dann hilfreich sein, wenn die onkologische Therapie eine flexible Planung erfordert oder wenn die Haut erst ausreichend abheilen soll.
Welche Besonderheiten hat die Implantatrekonstruktion?
Ein Implantat ist ein Fremdmaterial. Der Körper bildet immer eine dünne Bindegewebshülle um das Implantat, das ist normal. In manchen Fällen kann sich diese Kapsel jedoch verhärten. Dann spricht man von einer Kapselfibrose. Das kann zu Spannungsgefühl, Formveränderungen oder Schmerzen führen und gegebenenfalls einen Folgeeingriff notwendig machen.
Bestrahlung ist bei Implantaten ein besonders wichtiger Faktor. Bestrahltes Gewebe ist oft weniger elastisch und empfindlicher, wodurch sich bestimmte Risiken erhöhen können. Wenn eine Bestrahlung absehbar ist oder bereits stattgefunden hat, bespreche ich mit Ihnen besonders sorgfältig, ob eine Eigengewebe Rekonstruktion langfristig die bessere Option sein könnte.
Wie funktioniert eine Brustrekonstruktion mit Eigengewebe?
Bei der Eigengewebe Rekonstruktion wird Gewebe aus einer anderen Körperregion entnommen und zur Brust geformt. Meist handelt es sich um Haut und Fettgewebe, manchmal auch um kleine Muskelanteile, je nach Technik. Das Gewebe wird entweder als gestielter Lappen verlagert oder mikrochirurgisch frei transplantiert und an Blutgefäße im Brustbereich angeschlossen.
Der Vorteil ist häufig eine sehr natürliche Brust, die körperwarm ist und sich bei Gewichtsschwankungen eher mit dem Körper verändert. Zudem entfällt das implantattypische Risiko einer Kapselfibrose.
Der Nachteil ist der höhere operative Aufwand. Die Operation dauert länger, die Nachbeobachtung ist intensiver und es entsteht eine zusätzliche Narbe an der Entnahmestelle.
Welche Entnahmestellen kommen infrage?
Welche Spenderregion geeignet ist, hängt von Ihrem Gewebepolster, Narben aus Voroperationen und Ihrer Anatomie ab. Häufige Spenderregionen sind Unterbauch, Oberschenkel, Gesäß oder Rücken.
Der Unterbauch ist für viele Patientinnen attraktiv, weil die Gewebequalität oft gut zur Brust passt. Wenn möglich, wähle ich Techniken, bei denen der Bauchmuskel bestmöglich geschont wird, damit die Bauchwand stabil bleibt. Ob das bei Ihnen sinnvoll ist, kläre ich anhand Ihrer Vorgeschichte und der körperlichen Untersuchung.
Wenn am Bauch nicht genug Gewebe vorhanden ist oder Narben die Planung erschweren, können Oberschenkel oder Gesäß gute Alternativen sein. Der Rücken kann ebenfalls eine Option sein, manchmal kombiniert mit einem Implantat, wenn das Eigengewebe allein nicht genug Volumen liefert.
Wie sicher ist die Durchblutung bei Eigengewebe Rekonstruktionen?
Bei frei transplantierten Lappen ist die Durchblutung der entscheidende Punkt. Deshalb erfolgen nach der Operation engmaschige Kontrollen. In seltenen Fällen kann es zu Durchblutungsstörungen kommen, die rasch behandelt werden müssen. Wenn man solche Veränderungen früh erkennt, lässt sich das Gewebe in einem Teil der Fälle durch eine sofortige Revision retten. Darüber kläre ich Sie offen auf, weil es für die Sicherheit und Planung wesentlich ist.
Welche Rolle spielt Eigenfett bei der Brustrekonstruktion?
Eigenfett kann in der Rekonstruktion sehr wertvoll sein, häufig als Ergänzung. Ich verwende Eigenfett vor allem, um Konturen zu verbessern, Übergänge weicher zu machen oder kleinere Defekte nach brusterhaltender Operation auszugleichen.
In ausgewählten Situationen kann Eigenfett auch mehr Volumen liefern, allerdings sind häufig mehrere Sitzungen notwendig, weil ein Teil des übertragenen Fetts vom Körper wieder abgebaut wird. Eigenfett kann außerdem helfen, die Gewebequalität zu verbessern, insbesondere bei Narbenzügen oder nach Bestrahlung.
Wird die Brustwarze auch wiederhergestellt?
Wenn Brustwarze und Warzenhof nicht erhalten werden konnten, kann ich sie in einem späteren Schritt rekonstruieren. Das erfolgt in der Regel erst dann, wenn die Brustform stabil ist und die Schwellung vollständig zurückgegangen ist.
Für den Warzenhof ist eine medizinische Pigmentierung häufig eine sehr gute Option. Für die Brustwarze gibt es lokale Gewebeverschiebungen. In manchen Fällen kann auch Gewebe der Gegenseite genutzt werden, wenn das anatomisch möglich ist und Sie das wünschen. Viele Patientinnen empfinden diesen Schritt als wichtigen Abschluss der Rekonstruktion.
Wie läuft das Beratungsgespräch zur Brustrekonstruktion ab?
Im Beratungsgespräch bespreche ich mit Ihnen die medizinischen Rahmenbedingungen und Ihre persönlichen Wünsche. Bei onkologischen Patientinnen ist die Abstimmung mit dem Behandlungsteam besonders wichtig. Ich erkläre Ihnen, welche Optionen für Ihre Situation sinnvoll sind, welche Schritte voraussichtlich notwendig sind und welche Ergebnisse realistisch zu erwarten sind.
Teil der Beratung ist auch die Frage, ob Symmetrieeingriffe an der anderen Brust sinnvoll sein können, zum Beispiel eine Straffung, Verkleinerung oder Anpassung. Das dient häufig einem harmonischen Gesamtergebnis.
Ich empfehle Ihnen, sich Zeit zu nehmen. Gerade nach einer Krebsdiagnose ist die Informationslast groß. Sie dürfen Fragen stellen, Sie dürfen sich alles notieren und Sie haben selbstverständlich das Recht auf eine zweite Meinung.
Was sollte ich vor der Brustrekonstruktion beachten?
Vor einer Operation ist eine gute Vorbereitung wichtig. Bitte informieren Sie mich im Gespräch über Medikamente, Allergien und Vorerkrankungen. Blutverdünnende Schmerzmittel müssen vor Operationen meist pausiert werden, das bespreche ich mit Ihnen individuell.
Nikotin ist ebenfalls ein relevanter Risikofaktor, weil es die Durchblutung beeinträchtigt und somit auch die Heilung stört. Wenn Sie rauchen, bespreche ich mit Ihnen offen, welche Pause medizinisch sinnvoll ist, um Komplikationen zu reduzieren.
Welche Voruntersuchungen erforderlich sind, hängt von Methode und Gesundheitszustand ab. Sie erhalten außerdem eine strukturierte Aufklärung zur Narkose.
Was ist nach der Brustrekonstruktion zu beachten?
Die Nachsorge hängt stark von der gewählten Methode ab. Nach einer Implantatrekonstruktion sind Spannungsgefühl und Schmerzen in den ersten Tagen häufig gut behandelbar. Nach einer Eigengewebe Rekonstruktion ist der stationäre Aufenthalt meist länger, weil die Durchblutung kontrolliert werden muss und zusätzlich eine Entnahmestelle abheilt.
Damit Sie sich gut orientieren können, bespreche ich mit Ihnen nach der Operation einen klaren Plan. Sie sollen wissen, was normal ist, worauf Sie achten müssen und wann Sie sich besser einmal zu früh als zu spät melden.
Worauf ist bei der Nachsorge zu achten?
In vielen Fällen werden Drainagen eingelegt. Diese entfernen wir in der Regel nach einigen Tagen, sobald die Fördermenge ausreichend zurückgegangen ist. Ich erkläre Ihnen bei jeder Kontrolle, worauf Sie zu Hause achten sollen, zum Beispiel auf zunehmende Schwellung, Spannungszunahme, Rötung oder Fieber.
Ein gut sitzender Stütz oder Kompressions-BH ist nach der Rekonstruktion sehr wichtig, weil er die Heilung unterstützt und die Form stabilisiert. Sie bekommen von mir genaue Angaben, wie lange Sie ihn tragen sollen und ab wann Sie ihn wechseln dürfen.
Duschen ist meist möglich, sobald die Wundsituation stabil ist. Vollbäder, Sauna und Solarium sollten Sie für einige Wochen vermeiden, weil Hitze und Aufweichen der Haut die Wundheilung stören können.
Wie pflege ich Narben nach einer Brustrekonstruktion?
Mit Narbenpflege beginnen Sie bitte erst dann, wenn die Wunden vollständig geschlossen sind und keine Krusten oder offenen Stellen mehr bestehen. Sobald dieser Zeitpunkt erreicht ist, zeige ich Ihnen, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.
Ein Punkt ist dabei besonders wichtig: UV-Schutz. Frische Narben können bei Sonneneinstrahlung dauerhaft nachdunkeln. Wenn Sie im Sommer viel draußen sind, sollten Sie die Narben konsequent abdecken oder mit hohem Lichtschutz schützen.
Bitte erwarten Sie nicht, dass Narben sofort unauffällig sind. Narben reifen über Monate. In den ersten Wochen können sie gerötet und fester sein. Mit der Zeit werden sie meist heller und flacher.
Wie lange bin ich nach der Operation eingeschränkt?
Körperliche Schonung ist zentral. In den ersten Wochen sollten Sie schweres Heben, intensives Training und ruckartige Bewegungen vermeiden. Ich sage Ihnen konkret, wann Sie welche Belastung wieder aufnehmen dürfen. Das richtet sich nach Methode, Heilungsverlauf und auch nach Ihrem Alltag.
Viele Patientinnen fühlen sich nach einigen Wochen deutlich besser, aber das innere Gewebe braucht länger, um stabil zu werden. Wenn Sie sich zu früh überlasten, riskieren Sie Einblutungen, Serome, Wundheilungsprobleme oder eine ungünstige Formentwicklung. Deshalb ist mir wichtig, dass Sie Ihren persönlichen Zeitplan kennen und sich daran orientieren.
Welche Risiken und Komplikationen sind möglich?
Jede Operation hat allgemeine Risiken wie Blutergüsse, Nachblutungen, Infektionen und Wundheilungsstörungen. Zusätzlich gibt es methodenspezifische Risiken.
Bei Implantaten zählen dazu Kapselfibrose, Implantatverschiebung, selten Implantatdefekte und mögliche Folgeoperationen. Bei Eigengewebe Rekonstruktionen ist die Durchblutung des transplantierten Gewebes der kritische Punkt. Außerdem können an der Entnahmestelle Wundheilungsprobleme, Flüssigkeitsansammlungen oder vorübergehende Sensibilitätsstörungen auftreten.
Unabhängig von der Methode ist wichtig zu wissen, dass Symmetrie manchmal mehrere Schritte braucht. Gerade bei komplexen Ausgangssituationen sind Folgeeingriffe nicht zwingend Komplikationen, sondern können Teil eines geplanten Gesamtkonzepts sein.
Wann sehe ich das endgültige Ergebnis?
Ein erstes Ergebnis ist nach Abklingen der frühen Schwellung sichtbar, aber die endgültige Form entwickelt sich über Monate. Gewebe wird weicher, Narben reifen und die Kontur stabilisiert sich.
Häufig lässt sich nach etwa sechs Monaten gut beurteilen, ob noch Anpassungen sinnvoll sind, zum Beispiel Feinkorrekturen, Eigenfett zur Konturverbesserung oder der Brustwarzenaufbau.
Wer übernimmt die Kosten einer Brustrekonstruktion?
Wenn die Rekonstruktion medizinisch im Zusammenhang mit einer Brustkrebserkrankung oder einer medizinisch indizierten Brustentfernung steht, werden die Kosten normalerweise von den Krankenversicherungen übernommen. Das betrifft häufig auch notwendige Folgeoperationen und Symmetrieanpassungen der Gegenseite, sofern sie medizinisch begründet sind.
Da Details je nach Versicherung und Einzelfall variieren, empfehle ich, eine schriftliche Kostenübernahme vorab einzuholen. Dabei unterstütze ich Sie mit den erforderlichen medizinischen Unterlagen.
FAQs zur Brustrekonstruktion in Wien
Wann kann ich nach einer Brustentfernung eine Rekonstruktion durchführen lassen?
Das hängt von Ihrer Tumorsituation, der geplanten Begleittherapie und Ihrer persönlichen Entscheidung ab. Eine Rekonstruktion kann sofort im selben Eingriff oder auch Monate bis Jahre später erfolgen.
Welche Methode ist besser, Implantat oder Eigengewebe?
Es gibt kein allgemeines besser. Implantate sind oft weniger aufwendig, Eigengewebe wirkt häufig natürlicher und ist bei Bestrahlung langfristig oft stabiler. Welche Methode für Sie sinnvoll ist, kläre ich im Beratungsgespräch.
Wie lange muss ich im Krankenhaus bleiben?
Bei Implantatrekonstruktionen ist der Aufenthalt häufig kürzer. Bei Eigengewebe Rekonstruktionen ist der Aufenthalt in der Regel länger, weil die Durchblutung überwacht werden muss und eine Entnahmestelle abheilt. Ich nenne Ihnen vorab einen realistischen Rahmen.
Kann eine Bestrahlung das Ergebnis beeinflussen?
Bestrahltes Gewebe ist oft weniger elastisch und empfindlicher, wodurch sich Risiken bei Implantaten erhöhen können. In solchen Fällen bespreche ich Eigengewebe Optionen besonders ausführlich.
Wird die Brustwarze immer mitrekonstruiert?
Wenn Brustwarze und Warzenhof nicht erhalten werden können, erfolgt der Wiederaufbau meist in einem späteren Schritt, wenn die Brustform stabil ist. Häufig ist eine medizinische Pigmentierung für den Warzenhof eine sehr gute Lösung.
Wann bin ich wieder alltagstauglich?
Das hängt von der Methode ab. Viele Patientinnen sind nach einigen Wochen deutlich belastbarer, aber die vollständige Gewebeheilung dauert länger. Ich gebe Ihnen einen klaren Zeitplan, der zu Ihrer Operation passt.
Wie oft sind Folgeeingriffe nötig?
Das ist sehr individuell. Manchmal reicht ein Eingriff, häufig sind Feinkorrekturen, Symmetrieanpassungen oder der Brustwarzenaufbau Teil eines geplanten Stufenkonzeptes.
Vereinbaren Sie Ihr persönliches Erstgespräch bei Dr. Igor Pona. Gemeinsam besprechen wir in Ruhe, welche Methode der Brustrekonstruktion in Wien zu Ihrer Situation passt. Nehmen Sie Kontakt auf und lassen Sie sich individuell beraten.
Medizinisch geprüft von Dr. Igor Pona, Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie.

