Dr. Igor Pona, plastischer Chirurg in Wien

Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.

Ihr plastischer Chirurg in Wien

Dr. Igor Pona, plastischer Chirurg in Wien

Das Wohlbefinden meiner PatientInnen ist mir ein großes Anliegen, deshalb nehme ich mir in
einem persönlichen Gespräch viel Zeit, um auf ihre individuellen Vorstellungen einzugehen.

Ihr plastischer Chirurg in Wien

Tumorchirurgie in 1010 Wien

im Gesichtsbereich

Das Gesicht ist die Körperregion, die dem Sonnenlicht ein Leben lang am stärksten ausgesetzt ist. Entsprechend häufig treten hier Hautveränderungen auf – die meisten davon harmlos, manche behandlungsbedürftig. Kommt eine Entfernung infrage, stellt sich neben der medizinischen immer auch eine ästhetische Frage: Jede Narbe im Gesicht ist sichtbar, und die Region ist funktionell empfindlich. Augenlid, Nasenflügel, Lippe und Ohr verzeihen keine grobe Planung.

Genau hier liegt mein Arbeitsschwerpunkt. Als Facharzt für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie entferne ich Hauttumoren im Gesicht und stelle im selben Schritt Form und Funktion wieder her. Anstehende Eingriffe stimme ich selbstverständlich mit Ihrem behandelnden Facharzt ab.

Was umfasst die Tumorchirurgie im Gesicht?

Der Begriff fasst zwei Aufgaben zusammen, die im Gesicht untrennbar zusammengehören:

  • Die Entfernung der Hautveränderung – vollständig und mit einem dem Befund angemessenen Sicherheitsabstand.
  • Die Rekonstruktion des entstandenen Defekts – so, dass Narbenverlauf, Spannung und Symmetrie zum Gesicht passen und keine funktionelle Einschränkung zurückbleibt.

Behandelt werden sowohl gutartige als auch bösartige Veränderungen. Auch ein gutartiger Tumor kann nicht nur optisch stören, sondern durch seine Lage Beschwerden verursachen – beides lässt sich chirurgisch lösen. Welche Vorgehensweise in Ihrem Fall richtig ist, ergibt sich aus dem konkreten Befund.

Wann Sie eine Hautveränderung abklären lassen sollten

Ich stelle keine Ferndiagnosen, und diese Seite ersetzt keine ärztliche Untersuchung. Es gibt jedoch Veränderungen, die zeitnah beurteilt gehören:

  • eine Stelle, die über Wochen nicht abheilt, nässt oder wiederholt blutet
  • ein Mal, das sich in Größe, Form, Farbe oder Begrenzung verändert
  • eine neu aufgetretene, wachsende Hautveränderung
  • eine raue, schuppende Stelle, die immer wiederkehrt
  • Juckreiz, Krustenbildung oder ein verändertes Gefühl an einer umschriebenen Stelle

Der Weg führt hier zunächst über die dermatologische Abklärung. Steht die Diagnose und ist eine operative Entfernung angezeigt, übernehme ich den Eingriff und die Wiederherstellung. Umgekehrt gilt: Je früher eine Veränderung beurteilt wird, desto kleiner ist in der Regel der notwendige Eingriff – und damit auch die spätere Narbe.

Ablauf der Behandlung

  1. Befundbesprechung: Ich sehe mir die Veränderung, ihre Lage und die umgebende Gewebesituation an und bespreche mit Ihnen vorliegende Vorbefunde. Vorerkrankungen und Medikamente – insbesondere blutverdünnende – werden erfasst.
  2. Planung: Ich lege fest, wie der Zugang gewählt wird und wie der entstehende Defekt gedeckt werden soll. Die Schnittführung orientiert sich an den natürlichen Hautspannungslinien und an den Grenzen der ästhetischen Gesichtseinheiten, damit die Narbe später möglichst wenig auffällt.
  3. Der Eingriff: Die Veränderung wird mit dem erforderlichen Rand entfernt. Das entnommene Gewebe geht zur feingeweblichen Untersuchung ins Labor – dieser Schritt ist nicht verhandelbar, denn erst er sichert die Diagnose und belegt, ob vollständig entfernt wurde.
  4. Deckung des Defekts: Je nach Größe und Lage durch direkten Wundverschluss, durch Verschiebung benachbarten Gewebes oder – bei größeren Defekten – durch ein Hauttransplantat.
  5. Nachsorge: Kontrolltermine, Fadenentfernung und die Besprechung des Laborbefunds. Ergibt dieser, dass ein Nachschnitt oder eine weiterführende Behandlung sinnvoll ist, bespreche ich das offen mit Ihnen und stimme mich mit den mitbehandelnden Fachärzten ab.

Warum die Gewebeuntersuchung entscheidend ist

Ob eine Veränderung vollständig entfernt wurde, lässt sich mit dem Auge nicht abschließend beurteilen. Erst der histologische Befund gibt darüber Auskunft. Deshalb wird jedes entfernte Gewebe untersucht – auch dann, wenn der Befund klinisch eindeutig gutartig wirkt. Das Ergebnis bespreche ich persönlich mit Ihnen.

Narkose und Dauer

Viele Eingriffe im Gesicht lassen sich ambulant in örtlicher Betäubung durchführen; auf der Seite Preise ist das als eigene Behandlungsgruppe ausgewiesen. Die Dauer hängt von Größe und Lage des Befunds sowie von der Art der Defektdeckung ab und reicht von wenigen Minuten bei kleinen Veränderungen bis zu deutlich längeren Eingriffen bei aufwendiger Rekonstruktion. Bei umfangreicheren Befunden kann eine andere Form der Narkose sinnvoll sein – das legen wir vorab gemeinsam fest.

Heilungsverlauf und Nachsorge

In den ersten Tagen sind Schwellung, Spannungsgefühl und Blutergüsse üblich. Kühlen, Schonung und der Verzicht auf Sport, Sauna und Alkohol unterstützen die Heilung. Fäden entferne ich im Gesicht in der Regel früh, um Nahtmarken zu vermeiden.

Frische Narben brauchen Zeit. Sie sind anfangs gerötet und fester und verblassen über Monate. Konsequenter Sonnenschutz ist in dieser Phase besonders wichtig, weil frisches Narbengewebe unter UV-Einstrahlung dauerhaft nachdunkeln kann. Bleibt eine Narbe auffällig, gibt es Möglichkeiten der Narbenkorrektur – sinnvollerweise erst, wenn die Heilung abgeschlossen ist.

Nach der Entfernung eines bösartigen Hauttumors gehört die weitere Kontrolle in fachärztliche Hände. Welche Nachsorgeintervalle für Sie gelten, richtet sich nach dem Befund und wird von den mitbehandelnden Fachärzten festgelegt.

Besonderheiten empfindlicher Gesichtsregionen

Manche Areale verlangen besondere Sorgfalt, weil dort schon geringe Gewebespannung sichtbare oder funktionelle Folgen hat:

  • Augenlider: Zu viel Zug kann das Lid nach außen ziehen und den Lidschluss stören. Die Planung erfolgt hier besonders zurückhaltend – siehe auch Lidstraffung.
  • Nasenflügel und Lippenrot: Beide haben klare Konturkanten, die exakt zusammengeführt werden müssen.
  • Ohr: Die Knorpelstruktur bestimmt die Form und muss beim Wundverschluss berücksichtigt werden.
  • Wange und Hals: Größere Flächen erlauben oft eine Verschiebung benachbarten Gewebes; hier bestehen Berührungspunkte zur Halsstraffung.

Was kostet eine Tumorentfernung im Gesicht?

Eine pauschale Angabe ist hier nicht seriös möglich, weil Aufwand, Größe des Befunds und Art der Rekonstruktion stark variieren. Wichtiger Unterschied zu rein ästhetischen Eingriffen: Ist die Entfernung medizinisch begründet, kommt eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse in Betracht. Ob und in welchem Umfang das in Ihrem Fall zutrifft, klären wir im Rahmen der Beratung; eine verbindliche Kostenaufstellung erhalten Sie, sobald der Behandlungsumfang feststeht. Einen Überblick über die Behandlungsgruppen finden Sie unter Preise.

FAQs zur Tumorchirurgie im Gesicht

Wird jede entfernte Hautveränderung untersucht?

Ja. Jedes entfernte Gewebe geht zur feingeweblichen Untersuchung. Erst dieser Befund sichert die Diagnose und zeigt, ob vollständig entfernt wurde. Das Ergebnis bespreche ich persönlich mit Ihnen.

Wie auffällig wird die Narbe?

Das hängt von Größe, Lage und Art der Defektdeckung ab, außerdem von Ihrer individuellen Narbenbildung. Ich lege die Schnittführung entlang der natürlichen Hautspannungslinien und der Grenzen der Gesichtsregionen, damit die Narbe möglichst wenig auffällt. Frische Narben verblassen über Monate – eine abschließende Beurteilung ist erst nach Abschluss der Heilung möglich.

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Der Eingriff selbst erfolgt in Betäubung und ist dadurch schmerzfrei. Danach ist meist mit einem Spannungs- oder Druckgefühl zu rechnen, das sich gut behandeln lässt. Starke Schmerzen sind untypisch.

Was passiert, wenn der Befund nicht vollständig entfernt wurde?

Dann ist in der Regel ein Nachschnitt erforderlich. Das kommt vor und ist kein Rückschlag, sondern genau der Grund, warum die Gewebeuntersuchung Standard ist. Das weitere Vorgehen bespreche ich mit Ihnen und stimme es mit den mitbehandelnden Fachärzten ab.

Kann die Entfernung mit einem ästhetischen Eingriff kombiniert werden?

In manchen Fällen ist das sinnvoll, etwa wenn ohnehin Gewebe verschoben wird. Ob eine Kombination fachlich vertretbar ist, entscheide ich abhängig vom Befund – die vollständige und sichere Entfernung hat immer Vorrang.

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Bei einem abklärungsbedürftigen Befund sollte nicht lange gewartet werden. Melden Sie sich telefonisch unter +43 1 236 30 20 oder über das Kontaktformular und weisen Sie auf die Dringlichkeit hin.

Muss ich nach der Operation zur Nachkontrolle?

Ja. Kontrolltermine dienen der Beurteilung der Wundheilung und der Besprechung des Laborbefunds. Nach der Entfernung eines bösartigen Hauttumors ist zusätzlich eine regelmäßige fachärztliche Nachsorge erforderlich, deren Intervalle sich nach dem Befund richten.

Vereinbaren Sie Ihr persönliches Erstgespräch bei Dr. Igor Pona. Bringen Sie vorhandene Vorbefunde mit – so können wir das weitere Vorgehen konkret besprechen. Termine unter +43 1 236 30 20 oder per E-Mail an office@drpona.at. Weitere wiederherstellende Eingriffe finden Sie unter Rekonstruktive Chirurgie.

Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Beratung. Medizinisch geprüft von Dr. Igor Pona, Facharzt für Plastische, Ästhetische & Rekonstruktive Chirurgie.